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Zwei-Klassen-Medizin?
Da ich relativ viel Radio höre, fast den ganzen Tag, bekomme ich ja so einiges mit. Vom Skurillen, über Normales bis hin zum Sinnlosen. Doch heute hat meines Erachten die Dreistigkeit einen neuen Höhepunkt erreich, was mich sehr traurig stimme.
Eine Radiowerbung warb für private Versicherungen, Krankenversicherungen.
Der Werbetext war in etwa wie folgt:
"[Name des Unternehmens, den ich akustisch nicht verstanden habe], Ihre neue Privatkrankenversicherung. Genießen Sie DIE bessere Medizin, stehen Sie über Ihre Mitmenschen und seien Sie besser! Bekommen Sie das Beste, was die anderen sowieso nicht bekommen mit [Name des Unternehmens]. Unterschreiben Sie jetzt!"
Mir fehlten da einfach nur die Worte. Wie kann man einerseits bei klarem Verstand so einen Werbetext schreiben, andererseits wie kann ein Radiosender, der von sich behauptet, seriös zu sein, so einen Schrott zu funken? Klar, es trifft den wahren Kern, wir haben eine Zwei-Klassen-Medizin, aber andererseits ... ach ich weiß grad nicht so.
Daher würde mich eure ehrliche Meinung interessieren, wie ihr über die privaten und gesetzlichen Versicherungen denkt.
Eine Radiowerbung warb für private Versicherungen, Krankenversicherungen.
Der Werbetext war in etwa wie folgt:
"[Name des Unternehmens, den ich akustisch nicht verstanden habe], Ihre neue Privatkrankenversicherung. Genießen Sie DIE bessere Medizin, stehen Sie über Ihre Mitmenschen und seien Sie besser! Bekommen Sie das Beste, was die anderen sowieso nicht bekommen mit [Name des Unternehmens]. Unterschreiben Sie jetzt!"
Mir fehlten da einfach nur die Worte. Wie kann man einerseits bei klarem Verstand so einen Werbetext schreiben, andererseits wie kann ein Radiosender, der von sich behauptet, seriös zu sein, so einen Schrott zu funken? Klar, es trifft den wahren Kern, wir haben eine Zwei-Klassen-Medizin, aber andererseits ... ach ich weiß grad nicht so.
Daher würde mich eure ehrliche Meinung interessieren, wie ihr über die privaten und gesetzlichen Versicherungen denkt.
Bleib dir selbst treu, dann bleiben die anderen es dir auch!
- Sascha - Engel - heilende Kräfte - gut
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Ich find's auch sehr traurig. Wir sind ein demokratischer, wohlhabender noch dazu, Staat und haben trotzdem zwei Klassen. Die Schere zwischen arm und reich driftet auch immer weiter auseinander. Da fragt man sich doch, was die Politiker da eigentlich machen, "zu unserem Wohl". Pah.
Das die privaten Krankenkassen aber immer schon besser waren als die gesetzlichen, ist aber nichts Neues. Mein Vater ist Beamter und privat krankenversichert. Meine Mutter ist Lehrerin und gesetzlich krankenversichert. Als Kinder waren Susa und ich bei ihr familien-mitversichert, doch unsere Eltern wollten uns bei Papas Privatversicherung mit reinkriegen. Nun hatte Susa als Kind Probleme mit dem Herzen (nichts ernstes; keiner braucht sich hier Sorgen machen
) und die private KK wollte Susa nicht mit aufnehmen. Mich hätten sie genommen. Meine Eltern haben aber gesagt entweder beide oder keine.
Gemerkt haben wir den Unterschied auch besonders bei einem Augenarzttermin. Das Wartezimmer war restlos überfüllt, Wartezeiten von bis zu vier Stunden (!) waren an der Tagesordnung (Und warum? Weil die Ärztin immer so vier Leute auf eine Uhrzeit einbestellte. Selbst wenn man früh Morgens den ersten Termin hatte und man kam eine Stunde früher um auch wirklich als erstes da zu sein, war schon eine lange Schlange im Treppenhaus und man hat dann doch wieder vier Stunden gewartet.). Einmal saßen wir dann draußen auf dem Fußboden vor der Schwesternrezeption als ein schnieker Herr ankam, eine private KK-Karte zückte und dann relativ schnell - vor allen anderen die da waren und schon seit Stunden warteten! - zur Ärztin reinkam und dann wieder abzischen konnte. Frechheit finde ich das. Zumal die Leute, die da waren, Eltern mit Kindern waren bzw. ältere Leute. Und der schnieke Herr hätte ruhig auch mal warten können. Sowas grenzt fast schon an Diskriminierung, um mal ehrlich zu sein.
Das die privaten Krankenkassen aber immer schon besser waren als die gesetzlichen, ist aber nichts Neues. Mein Vater ist Beamter und privat krankenversichert. Meine Mutter ist Lehrerin und gesetzlich krankenversichert. Als Kinder waren Susa und ich bei ihr familien-mitversichert, doch unsere Eltern wollten uns bei Papas Privatversicherung mit reinkriegen. Nun hatte Susa als Kind Probleme mit dem Herzen (nichts ernstes; keiner braucht sich hier Sorgen machen
) und die private KK wollte Susa nicht mit aufnehmen. Mich hätten sie genommen. Meine Eltern haben aber gesagt entweder beide oder keine.Gemerkt haben wir den Unterschied auch besonders bei einem Augenarzttermin. Das Wartezimmer war restlos überfüllt, Wartezeiten von bis zu vier Stunden (!) waren an der Tagesordnung (Und warum? Weil die Ärztin immer so vier Leute auf eine Uhrzeit einbestellte. Selbst wenn man früh Morgens den ersten Termin hatte und man kam eine Stunde früher um auch wirklich als erstes da zu sein, war schon eine lange Schlange im Treppenhaus und man hat dann doch wieder vier Stunden gewartet.). Einmal saßen wir dann draußen auf dem Fußboden vor der Schwesternrezeption als ein schnieker Herr ankam, eine private KK-Karte zückte und dann relativ schnell - vor allen anderen die da waren und schon seit Stunden warteten! - zur Ärztin reinkam und dann wieder abzischen konnte. Frechheit finde ich das. Zumal die Leute, die da waren, Eltern mit Kindern waren bzw. ältere Leute. Und der schnieke Herr hätte ruhig auch mal warten können. Sowas grenzt fast schon an Diskriminierung, um mal ehrlich zu sein.
~Lu
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Ehrlich gesagt, wenn ich sowas höre, in dem Fall lese, macht mich das nicht traurig, sondern wütend. Andererseits schoss mir durch den Kopf, als ich deinen Beitrag gelesen habe "Werbung... klar, mit irgendwas wirbt eine Krankenkasse immer und das könnte nur ein Aufhänger sein." Ich weiß nicht, ob es wirklich so ist, dass Krankenkassen bessere/schlechtere Medizin an bestimmte Leute geben. Vielleicht ist das auch schwer zu beurteilen, weil es so viele Medikamente auf der Welt gibt, die unterschiedlich wirken. Gibt es da also wirklich "bessere Medizin" ?
Bezüglich der Schweinegrippe letztes Jahr, vermutlich schon. Da wurde ja auch Impfstoff ausgegeben der für die Regierungsleute anders war als der für die Bevölkerung. Allerdings bin ich unsicher, ob sich das auf jedes Medikament erstreckt.
Ich denke, Medizin kann man aus zwei Sichten sehen. Entweder man nimmt die "gute und die Schlechte" Medizin. Oder man sagt sich es gibt nur gute Medizin, aber jede wirkt anders, die eine mehr, die andere weniger. Wobei ... diese Überlegungen sich auch darauf erstrecken, dass Medizin bei dem einen besser wirkt als bei dem anderen, weil das ja auch immer eine Sache der körperlichen Verträglichkeit ist. Pille z.B. Nicht jede Frau verträgt die Pille. Manche haben davon erbrechen usw. Ist sie deshalb schlechter als bei anderen Frauen?
Aber ich drifte ab, sry. Also so eine Werbesendung seh ich zweigeteilt. Zum einen mit der o.g. Wut . Zum anderen mit dem Werbeeffekt, Kunden zu locken, obwohl sie hinterher genau die selben Medikamente bekommen.
Eine andere Frage ist die mit dem Radiosender. Da geb ich dir Recht. Ich weiß nicht, wie das im Radio gehandhabt wird, aber ich könnte mir vorstellen, dass für die Werbung von der Versicherung z.B. gezahlt wurde. Das Radio bekommt dann vllt ein bereits aufgenommenes Band und spielt es nur ab. Und weiß gar nicht, was drauf ist. Oder, was wieder Verärgerung bei mir auslösen würde, aber vermutlich realistisch ist, Geld regiert die Welt. Kurz, der Radiosender wird bezahlt das auszustrahlen und kriegt damit gutes Geld. Aber das sind nur Vermutungen ohne Stichhaltigen Beweis.
Alles in allem find ich das eher verärgernd als traurig. Leider ist das wohl Gang und Gebe.
LG
Leony
Bezüglich der Schweinegrippe letztes Jahr, vermutlich schon. Da wurde ja auch Impfstoff ausgegeben der für die Regierungsleute anders war als der für die Bevölkerung. Allerdings bin ich unsicher, ob sich das auf jedes Medikament erstreckt.
Ich denke, Medizin kann man aus zwei Sichten sehen. Entweder man nimmt die "gute und die Schlechte" Medizin. Oder man sagt sich es gibt nur gute Medizin, aber jede wirkt anders, die eine mehr, die andere weniger. Wobei ... diese Überlegungen sich auch darauf erstrecken, dass Medizin bei dem einen besser wirkt als bei dem anderen, weil das ja auch immer eine Sache der körperlichen Verträglichkeit ist. Pille z.B. Nicht jede Frau verträgt die Pille. Manche haben davon erbrechen usw. Ist sie deshalb schlechter als bei anderen Frauen?
Aber ich drifte ab, sry. Also so eine Werbesendung seh ich zweigeteilt. Zum einen mit der o.g. Wut . Zum anderen mit dem Werbeeffekt, Kunden zu locken, obwohl sie hinterher genau die selben Medikamente bekommen.
Eine andere Frage ist die mit dem Radiosender. Da geb ich dir Recht. Ich weiß nicht, wie das im Radio gehandhabt wird, aber ich könnte mir vorstellen, dass für die Werbung von der Versicherung z.B. gezahlt wurde. Das Radio bekommt dann vllt ein bereits aufgenommenes Band und spielt es nur ab. Und weiß gar nicht, was drauf ist. Oder, was wieder Verärgerung bei mir auslösen würde, aber vermutlich realistisch ist, Geld regiert die Welt. Kurz, der Radiosender wird bezahlt das auszustrahlen und kriegt damit gutes Geld. Aber das sind nur Vermutungen ohne Stichhaltigen Beweis.
Alles in allem find ich das eher verärgernd als traurig. Leider ist das wohl Gang und Gebe.
LG
Leony
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
Ich finde diese Werbung einfach eine Unverschämtheit.
Aber nicht nur die Krankenkassen, sondern auch die Bürger sind teilweise an dieser Situation selber schuld.
Wenn die Leute jung sind und deshalb seltener zum Arzt müssen, gehen viele in eine private Krankenversicherung und wenn sie dann älter sind und ihre Kosten wegen schwerer Krankheiten steigen, wechseln sie einfach in die gesetzliche. Dies ist doch ein unverantwortliches Verhalten. Im Prinzip werden die gesetzlichen Krankenkassen nur ausgenutzt. Wie sollen diese jemals auf einen grünen Zweig kommen, wenn sie nur alte und arme Mitglieder haben. Ich würde die privaten Krankenkassen einfach abschaffen. Alle Bürger sollten verpflichtet sein in eine gesetzliche Krankenkasse einzutreten. Dann würden sich viele wundern wie gut diese Krankenkassen dann dastehen würden und welche Leistungen sie alle anbieten könnten.
Die heutigen Politiker, vor allem die FDP, treiben diese Schere noch weiter auseinander. Allein die Idee mit der Kopfgeld-Pauschale kann man doch nur noch als dreist hinstellen. Eine Putzfrau soll genauso viel Geld in die Krankenkasse zahlen wie ein Unternehmer! Wie kann da die FDP auch nur das Wort Gerechtigkeit oder sozial in den Mund nehmen?
Was mich aber bei der Analyse der Wahlergebnisse gewundert hat, dass sogar ein zweistelliger Prozentsatz von Arbeitslosen die FDP gewählt haben. Was denken sich solche Menschen. Die wählen doch sozusagen ihren eigenen Henker. Von den Ärzten, von denen über 90 % die FDP gewählt haben, habe ich nicht wirklich etwas anderes erwartet. Aber wo ist bitte schön ihre Berufung Arzt zu sein geblieben. Ein Arzt sollte doch zumindest ein klein Wenig den Wunsch haben, andere Menschen zu heilen ihnen zu helfen. Aber wie man an den Wahlergebnissen gesehen hat, fehlt diese Berufung bei über 90% der Ärzten. Sie wollen einfach nur möglichst viel Geld verdienen und es ist ihnen vollkommen egal, ob dabei Patienten auf der Strecke bleiben.
Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft in großen Teilen verkommen ist, keinerlei Verantwortungsgefühl mehr besitzt und ihr ganzes Leben alleine dem Maximieren ihres Gewinns verschrieben haben. Man findet leider nur noch sehr wenige Menschen, die ihre Moral über ihren Gewinn stellen.
Aber nicht nur die Krankenkassen, sondern auch die Bürger sind teilweise an dieser Situation selber schuld.
Wenn die Leute jung sind und deshalb seltener zum Arzt müssen, gehen viele in eine private Krankenversicherung und wenn sie dann älter sind und ihre Kosten wegen schwerer Krankheiten steigen, wechseln sie einfach in die gesetzliche. Dies ist doch ein unverantwortliches Verhalten. Im Prinzip werden die gesetzlichen Krankenkassen nur ausgenutzt. Wie sollen diese jemals auf einen grünen Zweig kommen, wenn sie nur alte und arme Mitglieder haben. Ich würde die privaten Krankenkassen einfach abschaffen. Alle Bürger sollten verpflichtet sein in eine gesetzliche Krankenkasse einzutreten. Dann würden sich viele wundern wie gut diese Krankenkassen dann dastehen würden und welche Leistungen sie alle anbieten könnten.
Die heutigen Politiker, vor allem die FDP, treiben diese Schere noch weiter auseinander. Allein die Idee mit der Kopfgeld-Pauschale kann man doch nur noch als dreist hinstellen. Eine Putzfrau soll genauso viel Geld in die Krankenkasse zahlen wie ein Unternehmer! Wie kann da die FDP auch nur das Wort Gerechtigkeit oder sozial in den Mund nehmen?
Was mich aber bei der Analyse der Wahlergebnisse gewundert hat, dass sogar ein zweistelliger Prozentsatz von Arbeitslosen die FDP gewählt haben. Was denken sich solche Menschen. Die wählen doch sozusagen ihren eigenen Henker. Von den Ärzten, von denen über 90 % die FDP gewählt haben, habe ich nicht wirklich etwas anderes erwartet. Aber wo ist bitte schön ihre Berufung Arzt zu sein geblieben. Ein Arzt sollte doch zumindest ein klein Wenig den Wunsch haben, andere Menschen zu heilen ihnen zu helfen. Aber wie man an den Wahlergebnissen gesehen hat, fehlt diese Berufung bei über 90% der Ärzten. Sie wollen einfach nur möglichst viel Geld verdienen und es ist ihnen vollkommen egal, ob dabei Patienten auf der Strecke bleiben.
Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft in großen Teilen verkommen ist, keinerlei Verantwortungsgefühl mehr besitzt und ihr ganzes Leben alleine dem Maximieren ihres Gewinns verschrieben haben. Man findet leider nur noch sehr wenige Menschen, die ihre Moral über ihren Gewinn stellen.
Unter dem folgenden Link kann sich jeder meine Fotos anschauen und runterladen:
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
Ich kenn die Wahlergebnisse jetzt nicht genau. Aber die FDP haben eben nicht nur Ärzte gewählt, das kannst du so nicht verallgemeinern. Trotzdem kann ich deine Gründe nachvollziehen und gebe dir Recht mit dieser Schere zwischen den Bürgern.
Bei Wahl muss man immer noch eines festhalten. Dort werden Wahlversprechen gemacht und die hören sich eigentlich immer gut an. Dann ist noch so ein Punkt dieses "Es ist eigentlich egal wen ich wähle, alle sind scheiße." Das höre ich in meiner Familie ganz oft. Vor den Wahlen hab ich mich genau mit den Parteien beschäftigt und versucht, die PArtei mir raus zu suchen, die m.E. noch das meiste von dem vertritt, was ich mir wünsche. Man wählt das kleinere Übel, denn keine Partei ist DIE Partei schlechthin. Fakt ist, die Leute nehmen meistens einfach irgendwen. Ich hab mir die FDP mal sehr skeptisch vorgenommen und das was ich so über die gelernt hab, hat mich darin bestärkt. Ist absolut nicht meine Partei. Die machen die Situation in der BRD nur schlimmer.
Zu den Versicherungen nochmal was allgemeines. Abschaffen von Privatkassen. Ist nicht machbar. Wir haben das Grundgesetz und darin ist auch festgehalten, dass es eine Privatwirtschaft geben muss. Streichen wir die Privatkassen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch und verstoßen gegen das Grundgesetz. Das zum rechtlichen.
Meiner Meinung nach, ist das Grundgesetz aber nicht an dem aktuellen Stand angepasst, welchen wir haben. Heißt, gewisse Sachen sind einfach nicht mehr umzusetzen. Konkretes Beispiel... hmmm freie Marktwirtschaft. Jeder darf ein Gewerbe führen, aber die großen Unternehmen haben den Markt in der Hand und kleine Unternehmen kaum eine Chance. Aber die großen Unternehmen kann man ja schlecht aus dem Verkehr ziehen. Alles vergrößert sich und die Devise "Nur die Starken überleben" zeigt sich im Markt überdeutlich. So war das allerdings schon immer. Ob man das so ohne weiteres ändern kann, wage ich zu bezweifeln.
Ich weiß von meinem Dad, dass der bei einer Privaten Krankenkasse ist. Das liegt aber daran, dass er das beruflich muss. Zumindest, wenn ich das richtig verstanden hab. Solche Werbung allerdings.... wie gesagt, mich ärgert sie.
LG
Leony
Bei Wahl muss man immer noch eines festhalten. Dort werden Wahlversprechen gemacht und die hören sich eigentlich immer gut an. Dann ist noch so ein Punkt dieses "Es ist eigentlich egal wen ich wähle, alle sind scheiße." Das höre ich in meiner Familie ganz oft. Vor den Wahlen hab ich mich genau mit den Parteien beschäftigt und versucht, die PArtei mir raus zu suchen, die m.E. noch das meiste von dem vertritt, was ich mir wünsche. Man wählt das kleinere Übel, denn keine Partei ist DIE Partei schlechthin. Fakt ist, die Leute nehmen meistens einfach irgendwen. Ich hab mir die FDP mal sehr skeptisch vorgenommen und das was ich so über die gelernt hab, hat mich darin bestärkt. Ist absolut nicht meine Partei. Die machen die Situation in der BRD nur schlimmer.
Zu den Versicherungen nochmal was allgemeines. Abschaffen von Privatkassen. Ist nicht machbar. Wir haben das Grundgesetz und darin ist auch festgehalten, dass es eine Privatwirtschaft geben muss. Streichen wir die Privatkassen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch und verstoßen gegen das Grundgesetz. Das zum rechtlichen.
Meiner Meinung nach, ist das Grundgesetz aber nicht an dem aktuellen Stand angepasst, welchen wir haben. Heißt, gewisse Sachen sind einfach nicht mehr umzusetzen. Konkretes Beispiel... hmmm freie Marktwirtschaft. Jeder darf ein Gewerbe führen, aber die großen Unternehmen haben den Markt in der Hand und kleine Unternehmen kaum eine Chance. Aber die großen Unternehmen kann man ja schlecht aus dem Verkehr ziehen. Alles vergrößert sich und die Devise "Nur die Starken überleben" zeigt sich im Markt überdeutlich. So war das allerdings schon immer. Ob man das so ohne weiteres ändern kann, wage ich zu bezweifeln.
Ich weiß von meinem Dad, dass der bei einer Privaten Krankenkasse ist. Das liegt aber daran, dass er das beruflich muss. Zumindest, wenn ich das richtig verstanden hab. Solche Werbung allerdings.... wie gesagt, mich ärgert sie.
LG
Leony
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
Ich weiß noch einen Grund warum man die private Krankenversicherung nicht abschaffen kann. Soweit ich weiß, können Selbstständige nicht in der gesetzlichen KK sein. Oder irr ich mich da?
Auf jeden Fall kann ich euch in allem nur zustimmen, es gibt viel zu viele Fälle in denen Privatversicherte so viel besser und schneller behandelt werden als gesetzlich Versichterte. Ein Unverschämtheit ist das!
Aber es gibt so vieles in Deutschlang über das man sich aufregen könnte, man muss nur mal die Bildungsproblem betrachten. Ich finde dagegen ist das KK-Problem ein kleines Übel
Auf jeden Fall kann ich euch in allem nur zustimmen, es gibt viel zu viele Fälle in denen Privatversicherte so viel besser und schneller behandelt werden als gesetzlich Versichterte. Ein Unverschämtheit ist das!
Aber es gibt so vieles in Deutschlang über das man sich aufregen könnte, man muss nur mal die Bildungsproblem betrachten. Ich finde dagegen ist das KK-Problem ein kleines Übel
Ich habe oft darüber nachgedacht, warum Hunde ein so kurzes Leben haben, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht; denn da wir bereits sehr leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?
[Sir Walter Scott]
Da geb ich dir Recht, Ceri. Hab grad Nachrichten gesehen. Dass die jetzt - in Zeiten der finanziellen Krise! - Verkehrsschilder austauschen, nur weil die alten "nicht mehr modern sind" und "schnittiger" gemacht werden müssen, ist doch totaler Blödsinn. Ob das Männlein auf dem Fußgängerüberwegschild einen Hut auf hat oder nicht, wen interessiert denn das? Oder ob der Pfeil beim Rechtsabbiegen eine Herzform hat oder gerade Kanten, wo ist da der Unterschied? Solange die Autos weiterhin rechts abbiegen können/dürfen/müssen/sollen/wollen, ist doch egal, ob der Pfeil gerade Kanten hat oder nicht! Oder seh ich das falsch? Zumal dieser Schilderaustausch auf Steuerkosten geht und Deutschland wirklich an anderer Stelle einiges tun müsste.
~Lu
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Da kann ich dir nur zustimmen, Lu. Vollkommener Blödsinn meiner Meinung nach. Es gäbe so viel, was man besser mit diesem Geld anfangen könnte. Es gibt nur ein großes Problem: Die Politiker wissen nicht, wie sie die Probleme in der BRD lösen sollen! Und bevor sie gar nichts machen, und die Leute deswegen meckern, mache sie einfach irgendwas. Lieber etwas machen, was nicht so unbedingt nötig ist, bevor man gar nichts tut! Aber ob das so sinnvoll ist, bezweifle ich stark!
Ich habe oft darüber nachgedacht, warum Hunde ein so kurzes Leben haben, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht; denn da wir bereits sehr leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?
[Sir Walter Scott]
Fakt ist ja leider, dass viel Geld für unnötiges ausgegeben wird. Da wunder ich mich jedes Mal drüber. Ärgern nicht mehr, das kostet Energie, die ich an anderer Stelle brauche. Außerdem kann ich selber eh nichts daran ändern. Da müsste schon über die Hälfte der Bevölkerung sich mit mir dagegen stellen. Aber seien wir ehrlich. Menschen sind bequem. Bin ich, sind meine Eltern, mein Opa, meine Schwester, meine Freunde usw. Kurz, beschweren geht so schnell und einfach, aber etwas dagegen zu tun, das ist oft mit aufwendiger Arbeit verbunden. Dmit will ich niemandem zu Nahe treten. Es gibt unheimlich viele Menschen, die nicht nur aufstehen, nein, die sich auch noch in den Weg stellen und aktiv etwas tun. Lange Zeit hab ich das auch getan. Heute, geb ich zu, kümmere ich mich mehr um meinen Kram. Und das ist auch der Fehler. Jeder ist sich selbst der Nächste. Machst du es anders, bleibst du auf der Strecke. Traurig aber wahr.
Mit den Krankenkassen. Ich weiß jetzt nicht, ob Selbstständige an die Privaten KK gebunden sind. Aber ich weiß dass es Beamte sind. Mein Dad ist einer. Er selber sagt immer, das hat seine Vor- und Nachteile. Vorteile, man kommt beim Arzt schneller ran. Dementsprechend ist er da auch was verwöhnt und beschwert sich, wenn er mal ne halbe Stunde warten muss. Ich hab in Arztpraxen mit warten schon 3-4 Stunden gewartet. Allerdings, im Gegensatz zu ihm hab ich ein Buch mit.
Nachteil, meint er, (zumindest ist es das, was ich immer beobachte, vielleicht ist das auch ganz normal) er muss alles berechnen und ausrechnen. Letztens saß er da, und hat alle seine Arztrechnungen ausgerechnet um zu schauen, was er von der Krankenkasse und vom Finanzamt wieder bekommt. Vielleicht gehört das auch zur Steuererklärung, aber ich weiß, dass der das oft machen muss. Ich muss das z.B. nicht. Oder habs zumindest noch nie.
@Ceri und Luinrina
Stimme euch da vorbehaltlos zu. Wozu brauchen wir neue modernere Straßenschilder wenn das Geld am anderen Ende gebraucht wird? Frag ich mich immer wieder. Was mich ehrlich gesagt etwas beunruhigt, Deutschland hilft anderen Ländern. So soll es auch sein. Aber es kann nicht sein, dass wir riesen Schulden haben und dann trotzdem Geld abdrücken und vielleicht demnächst selber das Problem haben, wie die Griechen, völlig Blank zu sein. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dafür ärmeren Ländern zu helfen. Aber wenn ich die Nachrichten richtig verstehe, haben wir selber Mühe und Not über Wasser zu bleiben. Das Geld könnte man hier sehr gut brauchen, dass zu Millionen ins Ausland fließt. Der Gedanke macht mir manchmal ein wenig Sorgen. Wenn ich Geld genug hab, dann geb ich auch den Obdachlosen mal gern was. Oder kaufe denen was zu Essen, damit sie wenigstens an diesem Tag was haben. Aber wenn ich nix hab, weil ich zu viele wichtige Ausgaben hatte und sehn muss, dass ich am Ende des Monats hinkomme, dann kann ich nicht noch was abdrücken. Vor allem dann nicht, wenn das mein letzter Notgroschen ist.
Deutschland will helfen, kann es aber selber kaum und das sollten die Politiker mal sehen. Was mich jetzt aufregt, ist, dass das Geld für Medikamente steigt. Ich mein, in welcher Gesellschaft leben wir, dass wir uns bald nur noch Medikamente leisten können, die wir bezahlen können? Ich hab für eine Wundcreme 10€ bezahlt. Die kleine Ausgabe davon kostet 6€. Ja muss ich das verstehen? Warum zahl ich für etwas so viel Geld, dass mir helfen soll? Ich zahle immer meine Medikamente. Ich scheue auch nicht davor, mal 20€ auszugeben und mich dann mit Erkältungszeug einzudecken. So viel ist mir meine Gesundheit wert. Aber trotzdem ist es eine Frechheit. Ein Bekannter von mir kauft Medikamente nur noch im Ausland, weil das viel günstiger ist und die von der Wirkung genauso oder besser sind. Ich schwör aber auf die Beratung von Apotheke, Arzt und evt. Krankenkasse und kauf es immer noch hier. Soooo jetzt bin ich gewaltig vom Thema abgewichen.
Aber ich denke, ich kann mich eigentlich in euren Punkten voll und ganz anschließen.
LG
Leony
Mit den Krankenkassen. Ich weiß jetzt nicht, ob Selbstständige an die Privaten KK gebunden sind. Aber ich weiß dass es Beamte sind. Mein Dad ist einer. Er selber sagt immer, das hat seine Vor- und Nachteile. Vorteile, man kommt beim Arzt schneller ran. Dementsprechend ist er da auch was verwöhnt und beschwert sich, wenn er mal ne halbe Stunde warten muss. Ich hab in Arztpraxen mit warten schon 3-4 Stunden gewartet. Allerdings, im Gegensatz zu ihm hab ich ein Buch mit.

Nachteil, meint er, (zumindest ist es das, was ich immer beobachte, vielleicht ist das auch ganz normal) er muss alles berechnen und ausrechnen. Letztens saß er da, und hat alle seine Arztrechnungen ausgerechnet um zu schauen, was er von der Krankenkasse und vom Finanzamt wieder bekommt. Vielleicht gehört das auch zur Steuererklärung, aber ich weiß, dass der das oft machen muss. Ich muss das z.B. nicht. Oder habs zumindest noch nie.
@Ceri und Luinrina
Stimme euch da vorbehaltlos zu. Wozu brauchen wir neue modernere Straßenschilder wenn das Geld am anderen Ende gebraucht wird? Frag ich mich immer wieder. Was mich ehrlich gesagt etwas beunruhigt, Deutschland hilft anderen Ländern. So soll es auch sein. Aber es kann nicht sein, dass wir riesen Schulden haben und dann trotzdem Geld abdrücken und vielleicht demnächst selber das Problem haben, wie die Griechen, völlig Blank zu sein. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dafür ärmeren Ländern zu helfen. Aber wenn ich die Nachrichten richtig verstehe, haben wir selber Mühe und Not über Wasser zu bleiben. Das Geld könnte man hier sehr gut brauchen, dass zu Millionen ins Ausland fließt. Der Gedanke macht mir manchmal ein wenig Sorgen. Wenn ich Geld genug hab, dann geb ich auch den Obdachlosen mal gern was. Oder kaufe denen was zu Essen, damit sie wenigstens an diesem Tag was haben. Aber wenn ich nix hab, weil ich zu viele wichtige Ausgaben hatte und sehn muss, dass ich am Ende des Monats hinkomme, dann kann ich nicht noch was abdrücken. Vor allem dann nicht, wenn das mein letzter Notgroschen ist.
Deutschland will helfen, kann es aber selber kaum und das sollten die Politiker mal sehen. Was mich jetzt aufregt, ist, dass das Geld für Medikamente steigt. Ich mein, in welcher Gesellschaft leben wir, dass wir uns bald nur noch Medikamente leisten können, die wir bezahlen können? Ich hab für eine Wundcreme 10€ bezahlt. Die kleine Ausgabe davon kostet 6€. Ja muss ich das verstehen? Warum zahl ich für etwas so viel Geld, dass mir helfen soll? Ich zahle immer meine Medikamente. Ich scheue auch nicht davor, mal 20€ auszugeben und mich dann mit Erkältungszeug einzudecken. So viel ist mir meine Gesundheit wert. Aber trotzdem ist es eine Frechheit. Ein Bekannter von mir kauft Medikamente nur noch im Ausland, weil das viel günstiger ist und die von der Wirkung genauso oder besser sind. Ich schwör aber auf die Beratung von Apotheke, Arzt und evt. Krankenkasse und kauf es immer noch hier. Soooo jetzt bin ich gewaltig vom Thema abgewichen.
Aber ich denke, ich kann mich eigentlich in euren Punkten voll und ganz anschließen.
LG
Leony
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
@Leony und Ceridwen:
Selbstständige können absolut in die gesetzliche Krankenkasse eintreten. Sie haben innerhalb dieser Krankenkasse zwar so einen ähnlichen Status wie privat Versicherte, aber sie sind absolut Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse.
Die ganzen Berechnungen, die man machen muss, um rauszubekommen, was man von der Krankenkasse und Co. zurück bekommt, muss man auch bei der gestzlichen Krankenkasse machen. Man ist dazu zwar nicht verpflichtet, aber wenn man das Geld bekommen möchte, muss man dies tun.
Abschaffen wird man die privaten Krankenkassen vermutlich nicht, aber man sollte sie dazu verpflichten, genauso wie die gesetzlichen, alle Personenngruppen aufzunehmen und nicht nur die, die wenig kosten.
Selbstständige können absolut in die gesetzliche Krankenkasse eintreten. Sie haben innerhalb dieser Krankenkasse zwar so einen ähnlichen Status wie privat Versicherte, aber sie sind absolut Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse.
Die ganzen Berechnungen, die man machen muss, um rauszubekommen, was man von der Krankenkasse und Co. zurück bekommt, muss man auch bei der gestzlichen Krankenkasse machen. Man ist dazu zwar nicht verpflichtet, aber wenn man das Geld bekommen möchte, muss man dies tun.
Abschaffen wird man die privaten Krankenkassen vermutlich nicht, aber man sollte sie dazu verpflichten, genauso wie die gesetzlichen, alle Personenngruppen aufzunehmen und nicht nur die, die wenig kosten.
Unter dem folgenden Link kann sich jeder meine Fotos anschauen und runterladen:
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
Ahhhhh vielen Dank für die Aufklärung, das wusste ich nicht.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."
Ich wärm mal das alte Thema auf, weil ich es interessant finde.
Klingt krass, ein bisschen Wahrheit ist leider aber dran.
Privat abschaffen!
Glaube nicht. Aber die Ärzte nehmen sich Privatpatienten mehr Zeit für und man muss nicht so lange auf einen Termin warten.
Es gibt Möglichkeiten das Grundgesetz anzupassen. Wie das genau abläuft, weiß ich aber leider nicht.
Geht schon. Einmal drin, kommst aber nicht mehr raus. Außer du lässt dich wieder anstellen.
Hui! Riskant. Ist nicht immer drin was draufsteht. Es gibt aber auch seriöse.
Aus dem 'Nähkästchen':
Ich kenne eine junge Frau, die von der gesetzlichen in die private wechselte. Einige private wollte sie nur ohne die Brust versichern, da sie dort einen Fibroadenom (gutartiger Tumor) hat.
Ein Arzt wird für gesetzlich Versicherte pro Patient, pro Quartal bezahlt. Ob dieser nur einmal im Quartal kommt oder zehn Mal spielt keine Rolle. (bin mir nicht ganz sicher, hab ich nur mal gehört, vielleicht kann das jemand bestätigen?)
In Österreich gibt es (noch?) keine private Krankenversicherung.
Ich bin es gewohnt, dass Ärzte schon einmal mitten im Gespräch am die Tür gehen und abwimmeln wollen, sobald ich die 10 Minuten überschreite.
Ich will jetzt nicht alles auf 'die bösen' Ärzte abschieben, viel mehr glaube ich, dass selbst Krankensystem noch eine deutliche Verbesserung braucht.
Quoted
(...) Ihre neue Privatkrankenversicherung. Genießen Sie DIE bessere Medizin, stehen Sie über Ihre Mitmenschen und seien Sie besser! Bekommen Sie das Beste (...)"
Klingt krass, ein bisschen Wahrheit ist leider aber dran.
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(...)Daher würde mich eure ehrliche Meinung interessieren, wie ihr über die privaten und gesetzlichen Versicherungen denkt.
Privat abschaffen!
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" Ich weiß nicht, ob es wirklich so ist, dass Krankenkassen bessere/schlechtere Medizin an bestimmte Leute geben. (...)
Glaube nicht. Aber die Ärzte nehmen sich Privatpatienten mehr Zeit für und man muss nicht so lange auf einen Termin warten.
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(...) Wir haben das Grundgesetz und darin ist auch festgehalten, dass es eine Privatwirtschaft geben muss. Streichen wir die Privatkassen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch und verstoßen gegen das Grundgesetz. (...)
Es gibt Möglichkeiten das Grundgesetz anzupassen. Wie das genau abläuft, weiß ich aber leider nicht.
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Ich weiß noch einen Grund warum man die private Krankenversicherung nicht abschaffen kann. Soweit ich weiß, können Selbstständige nicht in der gesetzlichen KK sein. Oder irr ich mich da?
Geht schon. Einmal drin, kommst aber nicht mehr raus. Außer du lässt dich wieder anstellen.
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Ein Bekannter von mir kauft Medikamente nur noch im Ausland, weil das viel günstiger ist und die von der Wirkung genauso oder besser sind.
Hui! Riskant. Ist nicht immer drin was draufsteht. Es gibt aber auch seriöse.
Aus dem 'Nähkästchen':
Ich kenne eine junge Frau, die von der gesetzlichen in die private wechselte. Einige private wollte sie nur ohne die Brust versichern, da sie dort einen Fibroadenom (gutartiger Tumor) hat.
Ein Arzt wird für gesetzlich Versicherte pro Patient, pro Quartal bezahlt. Ob dieser nur einmal im Quartal kommt oder zehn Mal spielt keine Rolle. (bin mir nicht ganz sicher, hab ich nur mal gehört, vielleicht kann das jemand bestätigen?)
In Österreich gibt es (noch?) keine private Krankenversicherung.
Ich bin es gewohnt, dass Ärzte schon einmal mitten im Gespräch am die Tür gehen und abwimmeln wollen, sobald ich die 10 Minuten überschreite.
Ich will jetzt nicht alles auf 'die bösen' Ärzte abschieben, viel mehr glaube ich, dass selbst Krankensystem noch eine deutliche Verbesserung braucht.
Du hast keine Chance – nutze sie!
Aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich NIEMALS eine private Krankenversicherung haben wollen würde.
Gründe darf ich nicht nennen, da ich an die Schweigepflicht gebunden bin.
Bei nicht privat Patienten ist es so, dass Ärzte nach Kontingenten Arbeiten müssen.
Sprich sie haben zB x Behandlungen des Typs y frei.
Alles was drüber geht, muss der Arzt selber zahlen.
Was dazu führt, dass bei nicht privat Patienten, nur medizinisch absolut notwendige Untersuchungen bzw. Behandlungen durchzuführen sind.
Wer das schlecht findet, tja... *schweigen*
Gründe darf ich nicht nennen, da ich an die Schweigepflicht gebunden bin.
Bei nicht privat Patienten ist es so, dass Ärzte nach Kontingenten Arbeiten müssen.
Sprich sie haben zB x Behandlungen des Typs y frei.
Alles was drüber geht, muss der Arzt selber zahlen.
Was dazu führt, dass bei nicht privat Patienten, nur medizinisch absolut notwendige Untersuchungen bzw. Behandlungen durchzuführen sind.
Wer das schlecht findet, tja... *schweigen*
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Bei nicht privat Patienten ist es so, dass Ärzte nach Kontingenten Arbeiten müssen.
Verstehe ich nicht.
D.h. es stehen eine bestimmte Anzahl von Behandlungen eines Krankheitentyps frei? Wer zuerst kommt mahlt zuerst? Oder meinst nicht her, dass jeder Patient für eine bestimmtes Krankheitsbild nur eine gewisse Anzahl von Behandlungen hat. (Sowas kenn ich jedenfalls.)
Darf ich fragen was Du beruflich machst?
Du hast keine Chance – nutze sie!
This post has been edited 2 times, last edit by "AbraCadaver" (Jul 27th 2011, 12:18am) with the following reason: Wollte es doch anders = besser formulieren.
Das Kontingent bezieht sich auf die Ärzte und nicht auf die Patienten. Jeder Arzt bekommt von der Krankenkasse für eine bestimmte Summe/Anzahl an Behandlungen Geld bezahlt, was im Prinzip die hauptsächliche Einnahmequelle des Arztes bei gesetzlich versicherten Patienten darstellt. Wenn dieses Kontingent verbraucht ist und der Arzt trotzdem noch weitere gesetzlich versicherte Patienten behandelt, tut er dies mit seinem privaten Geld. Er wird dafür dann nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Also stimmt deine Aussage schon, dass derjenige, der zuspät kommt, oftmals einfach Pech hat und nicht mehr behandelt wird, oder es aus eigener Tasche zahlen kann.
Unter dem folgenden Link kann sich jeder meine Fotos anschauen und runterladen:
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
http://www.flickr.com/photos/orgrim/
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Die alte Seite, auf der ich schon etliche Fotos hochgestellt habe, ist leider nicht mehr online. Auf der neuen Seite sind bereits ein paar zu finden, die restlichen folgen dann nach und nach.
Letztes Update: 29.04.2012
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Bei nicht privat Patienten ist es so, dass Ärzte nach Kontingenten Arbeiten müssen.
Verstehe ich nicht.
D.h. es stehen eine bestimmte Anzahl von Behandlungen eines Krankheitentyps frei? Wer zuerst kommt mahlt zuerst? Oder meinst nicht her, dass jeder Patient für eine bestimmtes Krankheitsbild nur eine gewisse Anzahl von Behandlungen hat. (Sowas kenn ich jedenfalls.)
Darf ich fragen was Du beruflich machst?![]()
andrjank hat es ja schon erklärt
Wobei es sogar noch etwas extremer ist. zB Werden nur x Hausbesuche pro Quartal bezahlt. Nur y Szintigrafien usw. Also es gibts durchaus eine Aufteilung nach Krankheitsbild: Sprich ein Arzt kann nur x Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild untersuchen (Sollte die Untersuchungsmethode kontengiert sein. Also jetzt nicht 100 Erkältungen oder so
es geht schon um teure Untersuchungen wie zB Szintigrafie oder Hausbesuche usw.), bevor er ihn an an einen anderen Arzt verweisen muss oder halt das neue Quartal abwarten muss. Aber ich bin da auch nciht so uptodate, da ändern sich immer wieder Sachen.Ich bin Student
aber habe mein Zivi in der Uniklinik gemacht und arbeite als SH im Uniklinik bereich
Ich bin ebenfalls entsetzt über diese Werbung. Das Problem geht ja noch weiter: Die heutige Gesellschaft strebt sowieso schon immer mehr nach besser, schneller, weiter. Da wird das unbedingte HABEN WOLLEN doch noch geschürt! Alle haben das gleiche Recht, eine angemessene Behandlung zu bekommen. Und wenn die jungen Werbetexter offensichtlich den Blick für das Wesentliche aus den Augen verloren haben, hoffe ich doch sehr stark, dass das den EINFACHEN LEUTEN noch gelingt. Wir können uns nur gemeinsam gegen solches Vorgehen wehren. Leider scheint das in Deutschland nicht mehr oberste Priorität zu haben. Weder bei der Bevölkerung, noch bei den Politikern.
Traurige Grüße aus Lüneburg
Insa
Traurige Grüße aus Lüneburg
Insa
Träume können fliegen; häng Dich dran und sieh, wohin sie Dich tragen
...und jetzt frisch versehen mit 'ner Homepage: www.vampirjäger.com
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(Mar 3rd 2009, 12:09pm)