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Auriane

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Saturday, July 11th 2009, 3:27pm

Allg. News aus aller Welt

Hier kommen News aus Themen rein, die in die anderen Bereiche nicht hereinpassen, wie zum Beispiels aus Politik, Gesellschaft und Co.
Bleib dir selbst treu, dann bleiben die anderen es dir auch!


- Sascha - Engel - heilende Kräfte - gut

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Saturday, July 11th 2009, 3:39pm

DHL Datenpanne oder keine Sicherheit?

Heute berichtete netzrecht.org über ein potentielles Datenleck auf der DHL-Paketverfolgungsseite. Das Schlimme: Es funktioniert noch immer:



Datenschutz
Datenpanne bei der DHL? Sendungsverfolgung für fremde Pak
ete


Bin gerade über Twitter auf eine vermutliche Datenpanne der DHL aufmerksam geworden.

Geht man auf die Seite der Sendungsverfolgung der DHL und gibt dort im Feld der Referenznummer die Postleitzahl ein, in deren Bereich man suchen möchte und auf der nächsten Seite nochmals, so werden alle Pakete aufgelistet, die in dem Postleitzahlbereich zugestellt wurden.

Es werden allerdings nicht nur die jeweiligen Pakete aufgelistet, sondern auch die Empfänger samt Namen. Bei einer Testrecherche hab ich zwei Nachbarn gefunden, die ich persönlich kenne. Nach einem kurzen Telefonat wurde mir von diesen bestätigt, dass sie (logischerweise) einer Veröffentlichung ihrer Daten im Internet durch die DHL nicht zugestimmt haben. Ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen ist damit jedenfalls nicht lebensfremd.

Ein offizielles Statement zum vermeintlichen (?) Datenleck gibt es seitens der DHL meines Wissens noch nicht. Falls ich mehr erfahre, findet ihr die Updates hier im Artikel.


Quelle
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- Sascha - Engel - heilende Kräfte - gut

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Saturday, July 18th 2009, 1:43pm

LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) hat nun erste Bilder der Apollo-Landestellen geschossen. Die sind von der NASA veröffentlicht worden. Dabei betont die NASA:

"[...]these first images came before the spacecraft reached its final mapping orbit. Future LROC images from these sites will have two to three times greater resolution."

Also es folgen noch besser aufgelöste Bilder.

Bilder der Apollo-Landestellen
"Ich weiß nicht als was ich der Welt dereinst erscheinen werde. Aber ich selbst komme mir wie ein am Meeresrande spielender Knabe vor, der hier und da einen glatteren Kiesel oder eine schönere Muschel als gewöhnlich findet, während der große Ozean der Wahrheit in seiner Unermesslichkeit unerforscht vor mir liegt." (Isaac Newton)

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Friday, July 24th 2009, 7:30pm

Offenes W-Lan verantwortlich für Panne beim SEK


Dumm gelaufen: SEK stürmt in falsche Wohnung

Münster - Weil ein 38-jähriger Internetnutzer in Recklinghausen seinen W-Lan-Anschluss nicht verschlüsselt hatte, bekam er ungebetenen Besuch von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) der münsterischen Polizei.

Ermittlungen hatten ergeben, dass eine Amokdrohung in einem Chat über seinen Internetanschluss verbreitet worden war. Für die Beamten stand damit fest, dass der 38-Jährige der Urheber der Drohung war.

Nachdem sie die Wohnung gestürmt hatten, stellte sich jedoch heraus, dass sich das SEK geirrt hatte: Nicht der 38-Jährige, sondern ein 27-jähriger Nachbar, der über den ungesicherten W-Lan-Zugang gesurft hatte, hatte die Drohung abgesetzt.

Zwischen dem 38-Jährigen und dem münsterischen Polizeipräsidium ist nun ein Schadensersatzstreit ausgebrochen. Das SEK hatte bei seinem Einsatz unter anderem „dessen Wohnungstür gleich mitgenommen“, so ein Polizeisprecher - vom Schrecken, den der Unbeteiligte erlitten hat, ganz zu schweigen.

Über einen Anwalt ließ der Recklinghäuser der Behörde am Friesenring laut Polizei „eine umfangreiche Schadensersatzforderung“ zukommen, auf die das Präsidium allerdings nicht eingehen will. „Durch den Betrieb einer ungesicherten W-Lan-Verbindung hat der Betroffene einen Schadensersatzanspruch verwirkt“, heißt es. Diese Auffassung werde auch von der Rechtssprechung gestützt: „Das Verhalten des 38-Jährigen ist vergleichbar mit dem eines Mannes, der in den Urlaub fährt, Fenster und Türen seines Hauses geöffnet lässt und sich dann wundert, dass in seinem Haus Straftaten begangen wurden.“

Dennoch hat die Polizei dem Einsatz-Opfer einen „über die materiellen Schäden hinausgehenden, angemessen Betrag“ angeboten, wie es heißt - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Eine Antwort des Betroffenen stehe allerdings noch aus.

Die gute Nachricht: Auch der 27-Jährige ging der Polizei ins Netz. Anhaltspunkte, dass er seine Drohungen ernst gemeint haben könnte, gab es aber am Ende offenbar nicht.

Quelle Allg. Zeitung
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Friday, July 24th 2009, 7:42pm

Warner Bros. "bespitzelt" unschuldige Kinobesucher

Warner Bros. beschäftigt Spanner mit Nachtsichtgeräten
Schlechte Nachrichten, liebe Teenager: Fummeln und knutschen ist ab sofort im Kino nicht mehr angesagt. Diese Erkenntnis verdanken wir einer Magdeburgerin, die sich im lokalen Cinestar-Filmtempel eigentlich nur den neuen “Harry Potter” ansehen wollte – sich aber schon nach kurzer Zeit in einem Horrorstreifen wiederfand (wahrscheinlich lief es so ab). Grund waren die beiden Herren, die mit Nachtsichtgeräten ausgestattet links und rechts der Leinwand umherschlichen und das Publikum die gesamte Veranstaltung über kritisch beäugten. Erst dachte sie, dass die Typen im Security-Look das Geschehen jenseits des Vorhangs auch direkt mitschnitten, doch die Kino-Chefin konnte sie später beruhigen: Das seien nur die Jungs von Warner Bros. und die nehmen nichts auf, sondern kontrollieren nur, dass auch ja niemand auf die Idee kommt, den “Potter” später auf einem Camcorder-Band mit nach Hause zu nehmen. Und so ungewöhnlich sei es nun auch nicht, immerhin hätten die beiden bereits sämtliche Vorstellungen von Mittwoch bis Sonntag überwacht.

Na, was sagt man dazu? Ist das der Grund für die steigenden Kinopreise? Die erhöhten Personalkosten? Die Cinestar-Filialleiterin wehrte sich gegen den Vorwurf, cineastische Spitzel bereitwillig in ihr Haus zu lassen: “Wenn wir das nicht zugelassen hätten, würden wir von Warner keinen Film mehr bekommen”, klagte die Dame gegenüber der “Volksstimme“, die die Story als erste aufgriff. Das glaube ich ihr sogar. Ich glaube auch, dass Warner so gar kein Problem mit der ganzen Sache hat, wie ein Sprecher bestätigte: “Wir möchten sicherstellen, dass Harry-Potter-Fans den neuen Film so sehen, wie die Filmemacher es vorgesehen haben: auf der großen Leinwand im Kino.” Das ist um drei Ecken gedacht und stellt jeden Kinogänger unter Generalverdacht. Ebenso kritisch empfindet Sachsen-Anhalts Datenschutzbeauftragter Harald von Bose das Vorgehen, der nun eine Prüfung der Überwachung angeordnet hat.

Bis endlich Klarheit herrscht und die Spanner des Verleihers aus dem Kino verschwunden sind, müssen sich die Erstverliebten dieses Landes also noch in Geduld üben. Liebe Teens: Kuschelt euch im Wohnzimmer vor den Fernseher – aber lasst vorher lieber die Rolladen herunter. Es könnte ja sein, dass ein Warner Bros.-Kollege mit Feldstecher durch die Scheibe lugt.


Quelle BasicThinking Blog mit Verweis auf"Volksstimme"
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Friday, July 24th 2009, 9:21pm

Schwarze Professoren und weiße Austauschschüler widerfährt fragwürdige Justiz

Routine oder Rassismus
Warum wurde Henry Louis Gates Jr. verhaftet?


23. Juli 2009 Ein schwarzer Professor ist in seinem eigenen Haus von einem weißen Polizisten verhaftet worden, keine zwei Minuten vom Campus der Harvard-Universität entfernt. Der schwarze Professor, Henry Louis Gates Jr., ein berühmter Mann nicht nur in Amerika, ist außer sich. Bürgerrechtler verteidigen ihn. Die Polizei beschwichtigt. Die Blogger bloggen, die Zeitungen schreiben: Was sagt der Fall über ein Land, das sich seit der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten doch auf dem Weg sah, die Rassenfragen hinter sich zu lassen?

Vor Jahren, in meiner ersten Woche als Student in einer amerikanischen Universitätsstadt, kam ich spät von einer Party nach Hause. Den Alarmcode, der das Haus meiner Gastfamilie sichern sollte, tippte ich falsch ein, und kaum, dass ich drinnen war, klingelte es an der Tür. Zwei Polizisten standen vor mir. Der Alarm sei losgegangen, sagten sie sehr freundlich, ob ich mich vielleicht ausweisen könnte? Ich zückte meinen deutschen Personalausweis. Die Beamten musterten erst den Ausweis, dann mich: einen angetrunkenen jungen Weißen im T-Shirt mit seltsamem Akzent in einem Haus, das ihm nicht gehört. Dann musterten sie wieder den Ausweis, taten aber nichts, weil sie offenbar mit mir nichts anzufangen wussten: Verdächtig kam ich ihnen jedenfalls nicht vor. Irgendwann kam der Hausherr, die Beamten fuhren ab, und ich lernte noch am selben Abend den Code auswendig. Den zur Haustür und noch einen anderen.


Auch der schwarze Harvard-Professor Henry Louis Gates Jr. stand in seinem eigenen Türrahmen vor einem weißen Polizisten in einer amerikanischen Universitätsstadt, und man hat ihn verhaftet, obwohl er sich als Bewohner des Hauses ausweisen konnte. Gates ist Experte für afroamerikanische Geschichte; das „Time“-Magazin hat ihn vor Jahren als einen der fünfundzwanzig einflussreichsten Amerikaner gekürt. Vorigen Donnerstag hat einer seiner Nachbarn, eine Mitarbeiterin des „Harvard Magazine“, die Polizei gerufen, weil sie beobachtet haben wollte, wie sich „zwei schwarze Männer mit Rucksäcken“ an der Tür zum Haus des Professors auf der Ware Street zu schaffen machten: So verzeichnet es der Polizeibericht.

Widerstand gegen die Staatsgewalt


In Wirklichkeit handelte es sich um Gates und seinen Fahrer, die versuchten, die Tür zum Haus des Professors zu öffnen. Sie klemmte, Gates ging schließlich durch die Hintertür. Inzwischen war am Vordereingang aber Officer James Crowley erschienen. Der forderte den Professor auf hinauszutreten, was Gates verweigerte; er verlangte von Gates, sich auszuweisen, was der Professor tat, und als Gates schließlich doch auf die Veranda ging, wo sich weitere Polizisten versammelt hatten, wurden ihm Handschellen angelegt.


Im Polizeibericht heißt es, Gates habe Officer Crowley als Rassisten beschimpft. Verhaftet wurde er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt: Seine Reaktionen hätten dazu geführt, dass sich Passanten auf der Straße vor dem Haus versammelten. Aber wer würde ruhig bleiben, wenn er im eigenen Haus von der Polizei gefragt wird, was er da zu suchen habe? Gates streitet ab, laut geworden zu sein, er gibt aber zu, die Polizisten gefragt zu haben: „Behandeln Sie so einen schwarzen Mann in Amerika?“ Ein Foto zeigt ihn in Handschellen, den Mund aufgerissen, im Polohemd, auf seiner Veranda. Er wurde ins Revier gebracht und Stunden später wieder freigelassen.


Statistiken gibt es nicht, aber jetzt eine Symbolfigur


Inzwischen gibt es eine gemeinsame Erklärung von Gates und der Stadt Cambridge: Der Zwischenfall sei „bedauerlich und unglücklich gewesen“, die Anzeige fallengelassen worden. Henry Louis Gates Jr. verlangt aber eine Entschuldigung des Beamten und ein Sensibilitätstraining für die ganze Polizei. Er schließt rechtliche Schritte gegen die Stadt noch nicht aus. Zudem werde er sich in einem Film mit dem amerikanischen Rechtssystem und dem „racial profiling“ der Polizei auseinanderzusetzen: also der Tendenz, dass schwarze Männer in teuren Autos in reichen Gegenden eher kontrolliert werden, als weiße Austauschschüler in fremden Häusern Handschellen angelegt bekommen.

Für so etwas gibt es keine Statistiken, mit Gates aber jetzt eine Symbolfigur. „Eine Million Schwarze sind im Gefängnis, am Donnerstag bin ich einer von ihnen geworden“, sagt Gates. „Ich habe eher geglaubt, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt, als dass mir so was geschieht.“


Kommentatoren werfen Gates vor, den Vorfall medienwirksam auszunutzen - das war wohl nicht anders zu erwarten. Andere wie der Kolumnist James Hannaham von „Salon.com“ freuen sich: Es sei dieser öffentliche Aufschrei, an dem man bemessen könne, wie sich Amerika seit der Zeit der Lynchmobs verändert habe, man lasse so was nicht mehr einfach durchgehen. Henry Louis Gates Jr. wiederum sagt: „Die einzigen Schwarzen, die wirklich in einer postrassistischen Welt in Amerika leben, wohnen in einem sehr schönen Haus auf der Pennsylvania Avenue Nummer 1600.“ Das ist die Adresse von Barack Obama und seiner Familie in Washington.



Quelle FAZ
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Thursday, August 27th 2009, 7:31pm

Microsoft retuschiert Person auf offiziellem Bild

Mittels einer Bildbearbeitung hat Microsoft auf einem offiziellen Bild einen schwarzhäutigen Mann gegen einen weißhäutigen Mann ausgetauscht. Das Unternehmen hat sich mittlerweile für den Vorfall entschuldigt.


Microsoft zeigt auf seiner offiziellen US-Website ein Foto von drei Geschäftsleuten. Zu sehen sind eine weißhäutige Frau, ein schwarzhäutiger Mann und ein asiatischer Mann.
Einem Bericht des US-IT-Dienstes Cnet zufolge, wurde genau das gleiche Foto auch auf der polnischen Microsoft-Website genutzt. Allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: Der im Original auf der Mitte zu sehende schwarzhäutige Mann wurde per Bildbearbeitung durch einen weißhäutigen Mann ersetzt. Dabei vergaß man auch noch ein wesentliches Detail: Die schwarze Hand des Original-Bildes war immer noch zu sehen.
Im offiziellen Microsoft-Twitter hat sich Microsoft mittlerweile für den Vorfall entschuldigt und angekündigt, man wolle schnell dafür sorgen, dass auf der polnischen Microsoft-Site das Bild verschwindet. Dies ist auf der polnischen Microsoft-Site mittlerweile auch geschehen. Eine Erklärung dafür, warum das Original-Bild überhaupt manipuliert werden musste, lieferte Microsoft aber nicht.
Immerhin wurde ein Detail auf dem Bild nicht verändert: Wirft man einen genauen Blick auf das Laptop des Mannes in der Mitte, fällt sofort auf, dass es sich um einen Mac handeln muss…

Originalbild: http://images.pcwelt.de/images/pcwelt/bdb/2032208/800x.jpg
Retuschiertes Bild: http://images.pcwelt.de/images/pcwelt/bdb/2032209/800x.jpg

Quelle PCWelt
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This post by "Leony" (Wednesday, September 23rd 2009, 10:07am) has been deleted by user "HolyKnight" (Wednesday, September 23rd 2009, 7:44pm)

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Tuesday, November 10th 2009, 9:02pm

Der deutsche Nationaltorwart Robert Enke ist tot.

Derzeit deutet alles darauf hin, dass Enke sich das Leben genommen hat, in dem er sich bei Neustadt am Rübenberge vor einen Zug geworfen hat. Warum ist noch nicht klar. Enke war 32 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und eine 8 Monate alte Tochter.

http://www.morgenpost.de/sport/article12…Selbstmord.html
Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.
- Marcus Tullius Cicero
:face08:


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Thursday, November 12th 2009, 4:09pm

Hi!

Ich hab diesen Artikel gerade bei web.de gelesen und fand den total beeindruckend:

Titel: Kaiserschnitt durch Haibiss

http://magazine.web.de/de/themen/wissen/…-das-Leben.html

Sollte das hier nicht hin passen, bitte ich um verschiebung.

LG
Leony
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein

"Ein Schriftsteller ist auch nur ein Mensch: Er hat mal Schnupfen oder schlechte Laune, popelt in der Nase und hängt gern faul rum. Aber – und es gibt eben dieses mystisch-mythische und zauberhafte “aber” – aber er ist auch etwas anderes: ein Gott."


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Tuesday, December 1st 2009, 11:08am

Polizei nimmt Schwerverbrecher Michalski fest

Zweiter Fahndungserfolg im Fall der ausgebrochenen Schwerverbrecher: Zwei Tage nach der Festnahme von Michael Heckhoff haben Spezialkräfte auch seinen Komplizen Peter Michalski überwältigt. Der 46-Jährige wurde in Schermbeck im Kreis Wesel festgenommen.
Hamburg - Der aus der Justizvollzugsanstalt Aachen geflohene Schwerverbrecher Peter Paul Michalski ist gefasst. Die Polizei nahm ihn am Dienstagmorgen um 9.50 Uhr in Schermbeck in Nordrhein-Westfalen fest. Bei dem Zugriff seien weder der 46-Jährige noch Polizeibeamte verletzt worden, erklärte eine Polizeisprecherin SPIEGEL ONLINE.
Laut Polizei wurde der 46-Jährige von Spezialeinsatzkräften "an einer günstigen Örtlichkeit" festgenommen.
Die Gemeinde Schermbeck liegt zwischen Niederrhein und Münsterland. Dort leben rund 13.700 Menschen. Ob Michalski dort Verwandte oder Freunde hat, wollte die Polizei nicht sagen. Ebenso nicht, in welchem Zustand er sich befand. Michalski ist dringend auf die Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen.
Zuletzt hatten die Fahnder den verurteilten Mörder in seiner alten Heimat in Ostwestfalen vermutet. Noch am Montagabend hatte die Polizei nach einem Zeugenhinweis ein Gelände in Gütersloh-Niehorst nach dem Flüchtigen durchsucht. Da der 46-Jährige aus dem ostwestfälischen Herford stammt, wurde vermutet, dass er dort noch über "soziale Kontakte" verfügte.
Wie es nun zu der Festnahme in dem über 140 Kilometer entfernten Schermbeck kam, wollte die Polizei zunächst nicht sagen.
Sein Komplize Michael Heckhoff war bereits am Sonntag in Mülheim an der Ruhr festgenommen worden. Kurz vor Michalskis Festnahme gelangten am Dienstag erstmals Details ihres Ausbruchs an die Öffentlichkeit: Ausführlich wurde der 50-jährige Heckhoff in der "Bild"-Zeitung zitiert, wie er und Michalski aus der JVA Aachen flohen.
Die beiden Ausbrecher flüchteten demnach offenbar, ohne eine klare Vorstellung von ihrem Leben in Freiheit zu haben. "Wir hatten ja gar keinen Plan", sagt Heckhoff laut dem Bericht.
Die Kölner Polizei geht davon aus, "dass in dem Artikel Informationen verarbeitet sind, die unbefugt an die Bild-Zeitung gelangten". Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei Köln. Inwieweit die von "Bild" zitierten Äußerungen Heckhoffs den tatsächlichen Verlauf seiner Flucht wiedergeben, werde noch geprüft, ergänzte ein Sprecher.
"Eine Pistole hatten wir von einem Mitarbeiter im Knast gekauft"
Er habe den Schlüssel zu den Gefängnistüren von einem Wärter bekommen und auf einen Kopierer gelegt, sagt Heckhoff dem Blatt zufolge. Nach diesem Muster habe sein Komplize Michalski dann eine Kopie in der Schlosserei erstellt. Den Schlüssel hätten sie "in einem günstigen Augenblick genutzt": "Wir sind durch mehrere Türen, ließen einen Wärter vorbeigehen und sind dann zur Pforte", sagte Heckhoff.
An der Pforte angekommen machten die beiden Ausbrecher dem Wachmann demnach unmissverständlich klar, dass er ihren Anweisungen Folge zu leisten habe. "Wir hatten eine Pistole, die hatten wir von einem Mitarbeiter im Knast gekauft." Man habe außerdem einen Gefängnisangestellten als Geisel genommen.
Dem Pförtner nahmen die beiden Ausbrecher laut Heckhoff zwei Dienstwaffen und Handschellen ab, mit denen sie ihre Geisel fesselten. Dann flüchteten sie aus der JVA Aachen, offenbar selbst erstaunt, dass kein Alarm ausgelöst wurde. "Auf einmal waren wir frei!", erzählt Heckhoff. Dutzende von Kameras seien vor dem Gefängnis auf sie gerichtet gewesen, er habe seinem Kumpel gesagt: "Wink mal, damit die sehen dass wir weg sind."
Besuch auf dem Weihnachtsmarkt
Heckhoff und Michalski waren am Donnerstagabend gemeinsam nach dem Ausbruch aus dem Aachener Gefängnis über Köln und Essen nach Mülheim geflohen. Bei seiner Flucht aus der Aachener Justizvollzugsanstalt war das Duo offenbar von einem Aufseher unterstützt worden. Die Leiterin der Justizvollzugsanstalt, Reina Blikslager, mutmaßte, der Justizmitarbeiter sei womöglich erpresst oder bestochen worden.
Mit einem Taxi, das gerade vor der JVA anhielt, flüchteten die beiden Kriminellen in Richtung Köln, hielten an einer Gaststätte und bestellten ein anderes Taxi. In Köln angekommen, habe man erst mal einen Weihnachtsmarkt besucht, so der Ausbrecher. Als sie den ersten Polizeihubschrauber über sich hätten kreisen sehen, seien sie unter eine Brücke geflüchtet und hätten sich dort die ganze Nacht versteckt, so berichtet Heckhoff weiter. In einem Kölner Krankenhaus habe man sich gewaschen und gefrühstückt, dann sei es weiter gegangen nach Essen, mit dem Auto einer jungen Frau, "die fuhr so ein altes Auto und meinte, dass sie keine Benzin mehr hat". Sein Kollege habe dem "Mädchen einen Zehner zum Tanken gegeben, die musste ja irgendwie nach Hause kommen", so Heckhoff.
Am Baldeneysee seien die beiden von der Polizei überrascht worden und hätten sich unter zwei Schubkarren versteckt. Die zweite Nacht habe man in einem Schrebergarten verbracht. In der nahe gelegenen Villa eines Ehepaares habe man geduscht, gegessen und ferngesehen: "Die wussten schon, wer wir sind." Auffallend an Heckhoffs Darstellung ist, dass er sich bemüht, im Rückblick harmlos und menschenfreundlich zu erscheinen. "Die Frau hatte echt Angst vor meiner Knarre, deswegen hab ich die immer weggesteckt."
"Der Paul könnte nie einem was tun"
Die Ausbrecher nahmen dem Ehepaar 200 Euro ab und fuhren zunächst mit beiden Geiseln in einem BMW angeblich in Richtung Holland los. Sie ließen das Paar frei und fuhren tatsächlich aber nach Mülheim und übernachteten im Iduna-Hochhaus.
Am nächsten Morgen seien sie dort von einem Polizisten entdeckt worden. "Der Paul ist los. Aber ich bin da ausgerutscht und irgendwo hängengeblieben", berichtet Heckhoff. Er selbst habe seinem Komplizen geraten, abzuhauen. Michalski sei getürmt, während er selbst den Polizisten angesprochen habe. "Der hat sofort ein Gewehr gezogen und auf mich gezielt. Dann musste ich mich auf die Straße legen und wurde verhaftet."
Nach ZDF-Angaben hat sich Michael Heckhoff den Behörden als Vermittler angeboten. Dies habe der Anwalt des 50-Jährigen dem Sender bestätigt. Danach könnte Heckhoff beispielsweise helfen, zu deeskalieren, wenn Michalski sich vor einer drohenden Verhaftung mit Geiseln verschanzt haben könnte.
Über seinen wegen Mordes verurteilten Komplizen sagte Heckhoff in der "Bild": "Der Paul könnte nie einem was tun." Man habe vor dem Ausbruch ausgemacht, niemanden zu verletzten und nicht zu schießen. "Wie er reagiert, wenn es für ihn eng wird, weiß ich ja nicht." Über die Direktorin der JVA klagte Heckhoff: "Die hat mich voll schlecht behandelt."
Der Ausbruch der beiden Schwerverbrecher hielt die Polizei und Bewohner Nordrhein-Westfalens tagelang in Atem. Die beiden Sträflinge zwangen nach ihrem spektakulären Ausbruch insgesamt fünf Menschen, ihnen bei der Flucht über Köln ins Ruhrgebiet zu helfen. Beide Schwerverbrecher sind zu lebenslangen Haftstrafen und Sicherungsverwahrung verurteilt.
Michalski erschoss 1993 im Hafturlaub einen Mittäter. Heckhoff war 1992 an einer Geiselnahme in der JVA Werl beteiligt. Wo der 50-Jährige nach seiner Festnahme untergebracht wurde, wollte die Polizei nicht sagen.
jjc/ala
Quelle: Spiegel Online
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Stuart

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Monday, July 19th 2010, 12:51pm

Mein kleines Heimat-Dorf und der dazugehörige Uhlberg wurde von der Fernseh-Sendung "Welt der Wunder" in die Liste der 10 unheimlichsten Orte Europas aufgenommen in der unter anderem auch der Tower von London zu finden ist. Na das ist doch was ;).

Leider ist diese "News" schon ein alter Hut ( 2008 ) :whistling: , aber ich hab das Gestern erst im Internet entdeckt. Deswegen denke ich, passt es schon hier in den Thread rein. Ich wollte das euch nicht vorenthalten ;).

Hier die Links dazu:

http://weltderwunder.de.msn.com/history-…49937818&page=2

Hier gibts mehr Details zum Uhlberg:

http://www.menedemos.de/sagenuhlberg.htm

Viel Spaß beim Lesen und Gruseln ;).

Gruß,

Stuart
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(SM. Ludwig II von Bayern)

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Sunday, July 25th 2010, 12:26pm



für die 19 Menschen die bei der Loveparade in Duisburg gestorben sind.
Der genaue Hergang wird nun geklärt, was sicher ist, ist die Tatsache das es keine Loveparade in Zunkunft mehr geben wird.


Requiem

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Sunday, July 25th 2010, 1:25pm

- verschoben
Gehörte zu den Kommentaren der Allg. News. Tut mir Leid. ;)
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Lillith

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Sunday, January 30th 2011, 2:36pm

Ich bin grad fassungslos geschockt.
Ich als Nachrichtenmuffel hab heute von meiner Mutter ein Anruf bekommen, sie erzählte mir von dem hier: 11 Tote
Da musste ich erst mal nach googlen, um mehr Infos zu bekommen.
Das ist nur ein paar km Luftlinie entfernt gewesen. Ich hab die Sirenen gehört und dachte noch so: man was ist denn nun wieder passiert?

Schrecklich, schrecklich!

Arwen

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Saturday, February 12th 2011, 10:52am

Ein Volk wehrt sich endlich, die Welt schaut nach Ägypten, Facebook Generation stützt nach 18 Tagen Massendemos mit vielen Toten und Verletzten ihre brutale Diktatur, Schweiz sperrt Mubaraks Konten, Vorgänge ähneln Berliner Mauerfall, Millionen Menschen feiern nebeneinander, Christen wie Moslems, in Algerien wollen die Menschen auch auf die Straße gehen- die Welt im Wandel….


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