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Alexanderplatz:
Die zweite Polizistin scheint eine leitende Position inne zu haben, denn ihr wird Bericht über eine gelungene Flucht erstattet. Den Unmut darüber kann sie nicht ganz aus ihrer Stimme verbannen, als sie mit einen Vortrag über die hiesigen Absteigen hält und mir anbietet mich dort hinzubringen. Ich kann deutlich spüren, dass auch sie kein normaler Mensch ist. Und ich bin mir sicher sie hat, was mich betrifft, auch eine Ahnung – ich kann es in ihrem Blick lesen. Angestrengt suche ich nach einem Ausweg, um diese Frau nicht begleiten zu müssen.
Unerwarteter Weise springt mir die Vampyrin bei. »Ich kann ihn auch in einem Hostel absetzen. Ich bin in zivil da. Das ist angenehmer für ihm und zieht nicht so viele neugierige Blicke an.«
Ich spüre eine gewisse Erleichterung, als die Ordnungshüterin mit einem Nicken ihr Einverständnis gibt.
Langsam setzen wir uns in Bewegung und lassen den großen Platz schweigend hinter uns, doch plötzlich holt Conny tief Luft, als wollte sie mir eine Standpauke halten.
Die zweite Polizistin scheint eine leitende Position inne zu haben, denn ihr wird Bericht über eine gelungene Flucht erstattet. Den Unmut darüber kann sie nicht ganz aus ihrer Stimme verbannen, als sie mit einen Vortrag über die hiesigen Absteigen hält und mir anbietet mich dort hinzubringen. Ich kann deutlich spüren, dass auch sie kein normaler Mensch ist. Und ich bin mir sicher sie hat, was mich betrifft, auch eine Ahnung – ich kann es in ihrem Blick lesen. Angestrengt suche ich nach einem Ausweg, um diese Frau nicht begleiten zu müssen.
Unerwarteter Weise springt mir die Vampyrin bei. »Ich kann ihn auch in einem Hostel absetzen. Ich bin in zivil da. Das ist angenehmer für ihm und zieht nicht so viele neugierige Blicke an.«
Ich spüre eine gewisse Erleichterung, als die Ordnungshüterin mit einem Nicken ihr Einverständnis gibt.
Langsam setzen wir uns in Bewegung und lassen den großen Platz schweigend hinter uns, doch plötzlich holt Conny tief Luft, als wollte sie mir eine Standpauke halten.

In den Gassen von Berlin:
Ich beobachte Andrej, von wegen Andrej, noch eine Weile bis der Alexanderplatz lang hinter uns liegt, bis ich tief Luft hole und die Katze aus dem Sack lasse: „Du brauchst mir gar nichts vorspielen. Es reicht mit dem Theater. Von wegen Andrej noch etwas. Ich weiß genau, dass du es bist, Vlad.“
Der Vampyr schaut mich verwirrt an. Irgendetwas in seinem Blick verwirrt mich. Er sieht nicht ertappt aus, eher erstaunt oder erschrocken.
„Vlad?“, fragt er verwirrt. „Vlad Dracul? Den Drachenreiter?“
Inzwischen schaue ich ihn meinerseits verwundert an.
„Nix Dracul, kein Graf Dracula und auch kein Drachenreiter.“ Ich versuche mir meine Verunsicherung nicht anmerken zu lassen. „Vlad oder eventuell auch Trausch oder jetzt Andrej. Du scheinst deine Namen gern zu wechseln.“
Mein Gegenüber schaut mich immer noch seltsam an, als verstände er nicht, was ich von ihm will.
„Wie auch immer. Ich möchte wissen, was du von mir willst. Ich dachte deine Mission ist abgeschlossen mich zu deiner Nachfolgerin zu machen. Was kommt jetzt? Willst du mich noch ausbilden? Aber ich kann dir gleich sagen, daran bin ich nicht interessiert“, überschütte ich ihn an einem Schwall von Worten und komme dabei in Rage. Doch ich kann mich noch zurück halten, meine Pistole zu ziehen und einfach abzudrücken.
„Also, was willst du?“, frage ich ein letztes Mal.
Ich beobachte Andrej, von wegen Andrej, noch eine Weile bis der Alexanderplatz lang hinter uns liegt, bis ich tief Luft hole und die Katze aus dem Sack lasse: „Du brauchst mir gar nichts vorspielen. Es reicht mit dem Theater. Von wegen Andrej noch etwas. Ich weiß genau, dass du es bist, Vlad.“
Der Vampyr schaut mich verwirrt an. Irgendetwas in seinem Blick verwirrt mich. Er sieht nicht ertappt aus, eher erstaunt oder erschrocken.
„Vlad?“, fragt er verwirrt. „Vlad Dracul? Den Drachenreiter?“
Inzwischen schaue ich ihn meinerseits verwundert an.
„Nix Dracul, kein Graf Dracula und auch kein Drachenreiter.“ Ich versuche mir meine Verunsicherung nicht anmerken zu lassen. „Vlad oder eventuell auch Trausch oder jetzt Andrej. Du scheinst deine Namen gern zu wechseln.“
Mein Gegenüber schaut mich immer noch seltsam an, als verstände er nicht, was ich von ihm will.
„Wie auch immer. Ich möchte wissen, was du von mir willst. Ich dachte deine Mission ist abgeschlossen mich zu deiner Nachfolgerin zu machen. Was kommt jetzt? Willst du mich noch ausbilden? Aber ich kann dir gleich sagen, daran bin ich nicht interessiert“, überschütte ich ihn an einem Schwall von Worten und komme dabei in Rage. Doch ich kann mich noch zurück halten, meine Pistole zu ziehen und einfach abzudrücken.
„Also, was willst du?“, frage ich ein letztes Mal.

RPG-Conny-Vampyrin-gut
Es gibt 3 Arten von Menschen: Diejenigen, die zählen können und die, die es nicht können.
This post has been edited 1 times, last edit by "katgot" (Jul 24th 2011, 2:53pm)
Alexanderplatz, Gassen von Berlin
Nachdem meine Flucht gelungen ist, bleibe ich einige Zeit in den Schatten verborgen und verfolge das Geschehen auf dem Platz. Die eine Frau bietet dem geheimnisvollen Mann an, ihn zu einer Gaststätte zu bringen. Nen Platz zum schlafen wär super, überlege ich mir und beschließe den Beiden zu folgen.
Ich schaue mich um, ob mich auch niemand beobachtet und nachdem ich dieses sichergestellt habe, gehe ich näher an die Tür des Kaufhauses und verlasse die Schatten so, als wenn ich gerade aus der Tür gekommen wäre. Ich versuche aus dem Blickfeld der Polizistin zu bleiben, aber dennoch näher an die anderen Beiden heran zu kommen.
"Aus dem Weg", bevor ich reagieren kann, rennt mich ein großer, recht korpulenter Mann fast über den Haufen. Ich stolpere und falle fast, doch ich kann mich gerade noch so retten. Er hat einen feinen, teuren Anzug an und ein Handy am Ohr.
Ich grinse. Ein bisschen Geld kann ich gut gebrauchen. Also mache ich mich an die Verfolgung des Mannes. Dieser bleibt netterweise vor dem Eingang des Kaufhauses stehen und schreit in sein Telefon. Langsam ziehe ich die Schatten zusammen und trete hinter ihn. Wie unaufmerksam, das Portmonee in der Hosentasche zu haben.
Vorsichtig, damit er es nicht bemerkt, ziehe ich das Portmonee aus seiner Tasche und öffne es ruhig. Mehrere grüne und ein gelber Schein lachen mich an. Grinsend stecke ich das Geld in meine Hosentasche und versenke das Portmonee wieder in seiner Hose. Nachdem ich mich einige Schritte zurück gezogen und noch einmal versichert habe, dass mich niemand beobachtet, verlasse ich die Schatten und gehe durch die Menschenmenge wieder näher an die beiden heran.
Langsam folge ich den Beiden durch die Gassen von dieser merkwürdigen Stadt, bis plötzlich die Frau stehen bleibt und den Mann anfährt. Ich muss prompt reagieren, damit ich den beiden nicht auffalle, also schlendere ich an ihnen vorbei und blicke nach einigen Metern in ein Schaufenster.
Nachdem meine Flucht gelungen ist, bleibe ich einige Zeit in den Schatten verborgen und verfolge das Geschehen auf dem Platz. Die eine Frau bietet dem geheimnisvollen Mann an, ihn zu einer Gaststätte zu bringen. Nen Platz zum schlafen wär super, überlege ich mir und beschließe den Beiden zu folgen.
Ich schaue mich um, ob mich auch niemand beobachtet und nachdem ich dieses sichergestellt habe, gehe ich näher an die Tür des Kaufhauses und verlasse die Schatten so, als wenn ich gerade aus der Tür gekommen wäre. Ich versuche aus dem Blickfeld der Polizistin zu bleiben, aber dennoch näher an die anderen Beiden heran zu kommen.
"Aus dem Weg", bevor ich reagieren kann, rennt mich ein großer, recht korpulenter Mann fast über den Haufen. Ich stolpere und falle fast, doch ich kann mich gerade noch so retten. Er hat einen feinen, teuren Anzug an und ein Handy am Ohr.
Ich grinse. Ein bisschen Geld kann ich gut gebrauchen. Also mache ich mich an die Verfolgung des Mannes. Dieser bleibt netterweise vor dem Eingang des Kaufhauses stehen und schreit in sein Telefon. Langsam ziehe ich die Schatten zusammen und trete hinter ihn. Wie unaufmerksam, das Portmonee in der Hosentasche zu haben.
Vorsichtig, damit er es nicht bemerkt, ziehe ich das Portmonee aus seiner Tasche und öffne es ruhig. Mehrere grüne und ein gelber Schein lachen mich an. Grinsend stecke ich das Geld in meine Hosentasche und versenke das Portmonee wieder in seiner Hose. Nachdem ich mich einige Schritte zurück gezogen und noch einmal versichert habe, dass mich niemand beobachtet, verlasse ich die Schatten und gehe durch die Menschenmenge wieder näher an die beiden heran.
Langsam folge ich den Beiden durch die Gassen von dieser merkwürdigen Stadt, bis plötzlich die Frau stehen bleibt und den Mann anfährt. Ich muss prompt reagieren, damit ich den beiden nicht auffalle, also schlendere ich an ihnen vorbei und blicke nach einigen Metern in ein Schaufenster.
Ich habe oft darüber nachgedacht, warum Hunde ein so kurzes Leben haben, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht; denn da wir bereits sehr leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?
[Sir Walter Scott]
in der Nähe des Alexanderplatz:
Nachdem Conny sich wieder einigermaßen beruhigt hat, sieht sie mich schwer atmend an und wartet auf eine Antwort. In ihren Augen spiegelt sich eine Verzweiflung, die mir bekannt vorkommt. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, mit wem sie mich verwechselt, doch spüre ich die tiefen Wunden die diese Person bei ihr hinterlassen hat.
Sorgsam suche ich nach den passenden Worten, um sie nicht abermals in den Strudel der Verwirrung zu stoßen.
»Ich weiß nicht mit wem du gerechnet hast, aber ich bin dieser Jemand sicher nicht. Mein Name ist seit meiner Geburt Andrej Delány und nie nannte ich mich Vlad.« Ein junges Mädchen geht zügig an uns vorbei und bleibt in einiger Entfernung an einem Schaufenster stehen. Ich senke meine Stimme etwas herab, denn unser Gesprächsinhalt ist nichts für normale Ohren. »Ich spüre, das du wie ich bist und es hat den Anschein als kennst du dich hier aus. Ich nicht! Denn das letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich mit meinem Weggefährten Abu Dun in einem Pub an der englischen Küste einen Wettbewerb ausgetragen habe ...« Ich hole tief Luft, denn ihr skeptischer Blick bohrt sich in meinen, als wollte sie mir direkt in mein Gedächtnis sehen. »… und zwar im Jahre 1667.« Jetzt schießen ihre Augen brennende Pfeile aus blankem Hohn, doch gerade als ich noch einmal ansetzen will, um ihr zu verdeutlichen, dass ich die Wahrheit sage spüre ich erneut einen Vampyr. Ich drehe mich um und taste die Umgebung, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, nach der mir wohl bekannten Präsenz ab. Schließlich bleibt mein Blick an einer Seitenstraße hängen, gespannt warte ich darauf, dass die Gasse einen schlecht gelaunten Nubier ausspuckt, denn sein mürrisches Schnaufen kann ich mit meinem unmenschlich scharfen Gehör schon vernehmen.
Nachdem Conny sich wieder einigermaßen beruhigt hat, sieht sie mich schwer atmend an und wartet auf eine Antwort. In ihren Augen spiegelt sich eine Verzweiflung, die mir bekannt vorkommt. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, mit wem sie mich verwechselt, doch spüre ich die tiefen Wunden die diese Person bei ihr hinterlassen hat.
Sorgsam suche ich nach den passenden Worten, um sie nicht abermals in den Strudel der Verwirrung zu stoßen.
»Ich weiß nicht mit wem du gerechnet hast, aber ich bin dieser Jemand sicher nicht. Mein Name ist seit meiner Geburt Andrej Delány und nie nannte ich mich Vlad.« Ein junges Mädchen geht zügig an uns vorbei und bleibt in einiger Entfernung an einem Schaufenster stehen. Ich senke meine Stimme etwas herab, denn unser Gesprächsinhalt ist nichts für normale Ohren. »Ich spüre, das du wie ich bist und es hat den Anschein als kennst du dich hier aus. Ich nicht! Denn das letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich mit meinem Weggefährten Abu Dun in einem Pub an der englischen Küste einen Wettbewerb ausgetragen habe ...« Ich hole tief Luft, denn ihr skeptischer Blick bohrt sich in meinen, als wollte sie mir direkt in mein Gedächtnis sehen. »… und zwar im Jahre 1667.« Jetzt schießen ihre Augen brennende Pfeile aus blankem Hohn, doch gerade als ich noch einmal ansetzen will, um ihr zu verdeutlichen, dass ich die Wahrheit sage spüre ich erneut einen Vampyr. Ich drehe mich um und taste die Umgebung, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, nach der mir wohl bekannten Präsenz ab. Schließlich bleibt mein Blick an einer Seitenstraße hängen, gespannt warte ich darauf, dass die Gasse einen schlecht gelaunten Nubier ausspuckt, denn sein mürrisches Schnaufen kann ich mit meinem unmenschlich scharfen Gehör schon vernehmen.

Nähe Alexanderplatz
Wie erstarrt bleibe ich ruckartig stehen, überlege kurz ob ich im Himmel oder in der Hölle gelandet bin und setze mich noch schlechter gelaunt als vorher in Bewegung da ich die Frau aus dem Krankenhaus völlig panisch hinter mir her brüllen höre.
Meine Gedankenüberschlagen sich, kam meine Beine fühlend wische ich mir Blut aus meinem Gesicht und stampfe ich in eine kleinere Straße, da die große mit merkwürdigen Gefährten ohne Pferde die sich rasend fortbewegen so ein Lärm verursacht das ich vor lauter Geräuschen beinahe glaube gar nichts mehr wahrnehmen zu können.
Vielleicht habe ich einfach keine Kraft mehr und bin tot, mausetot und das hier ist die Hölle…
In Gedanken versunken bemerke ich die Blicke der seltsam gekleideten Menschen nur am Rande, auch das spektakuläre Ausweichmanöver eines Blechgefährtes welches mich um Haaresbreite fast überfahren hätte registriere ich nur beiläufig. Ich suche einen ruhigeren Ort um mich zusetzen ohne das mich jemand an irgendwelche Schläuche hängen will bevor ich heraus finden muss wo ich hier eigentlich aufgewacht bin, biege noch einmal um die Ecke und fühle mich plötzlich von einer angenehm bekannten Präsenz wie erschlagen.
Ich gehe auf den Mann zu der auch optisch genauso wenig hier her passt wie ich und versuche gleichzeitig meinen schmerzenden Schädel dazu zu zwingen sich an den Namen dieses Mannes zu erinnern. Die Frau hinter ihm ist ebenfalls eine unsterbliche, mir jedoch von der Präsenz her nicht bekannt welches sich in meinem misstrauischem Blick ihr gegenüber widerspiegelt.
“Ich wusste immer schon das wir zusammen in der Hölle landen werden, Hexenmeister“ presse ich mehr gestöhnt als mit fester Stimme hervor. Mich noch immer ärgernd das ich einfach nicht weiss wie ich zum Teufel darauf komme ausgerechnet so etwas zu ihm zu sagen, wie sein richtiger voller Name ist und woher ich ihn eigentlich genau kenne, fasse mir wieder an die Stirn, wische etwas nasses, vermutlich wieder Blut mit dem Handrücken aus meinem Gesicht bevor meine Beine plötzlich nachgeben um mich unsanft mit einem harten Aufschlag in die Dunkelheit zurück zu katapultieren.
Wie erstarrt bleibe ich ruckartig stehen, überlege kurz ob ich im Himmel oder in der Hölle gelandet bin und setze mich noch schlechter gelaunt als vorher in Bewegung da ich die Frau aus dem Krankenhaus völlig panisch hinter mir her brüllen höre.
Meine Gedankenüberschlagen sich, kam meine Beine fühlend wische ich mir Blut aus meinem Gesicht und stampfe ich in eine kleinere Straße, da die große mit merkwürdigen Gefährten ohne Pferde die sich rasend fortbewegen so ein Lärm verursacht das ich vor lauter Geräuschen beinahe glaube gar nichts mehr wahrnehmen zu können.
Vielleicht habe ich einfach keine Kraft mehr und bin tot, mausetot und das hier ist die Hölle…
In Gedanken versunken bemerke ich die Blicke der seltsam gekleideten Menschen nur am Rande, auch das spektakuläre Ausweichmanöver eines Blechgefährtes welches mich um Haaresbreite fast überfahren hätte registriere ich nur beiläufig. Ich suche einen ruhigeren Ort um mich zusetzen ohne das mich jemand an irgendwelche Schläuche hängen will bevor ich heraus finden muss wo ich hier eigentlich aufgewacht bin, biege noch einmal um die Ecke und fühle mich plötzlich von einer angenehm bekannten Präsenz wie erschlagen.
Ich gehe auf den Mann zu der auch optisch genauso wenig hier her passt wie ich und versuche gleichzeitig meinen schmerzenden Schädel dazu zu zwingen sich an den Namen dieses Mannes zu erinnern. Die Frau hinter ihm ist ebenfalls eine unsterbliche, mir jedoch von der Präsenz her nicht bekannt welches sich in meinem misstrauischem Blick ihr gegenüber widerspiegelt.
“Ich wusste immer schon das wir zusammen in der Hölle landen werden, Hexenmeister“ presse ich mehr gestöhnt als mit fester Stimme hervor. Mich noch immer ärgernd das ich einfach nicht weiss wie ich zum Teufel darauf komme ausgerechnet so etwas zu ihm zu sagen, wie sein richtiger voller Name ist und woher ich ihn eigentlich genau kenne, fasse mir wieder an die Stirn, wische etwas nasses, vermutlich wieder Blut mit dem Handrücken aus meinem Gesicht bevor meine Beine plötzlich nachgeben um mich unsanft mit einem harten Aufschlag in die Dunkelheit zurück zu katapultieren.
Nähe vom Alexanderplatz:
Skeptisch blicke ich Andrej an. Ich glaube ihn nicht hundertprozentig, doch irgendetwas sagt mir, dass das nicht Vlad sein kann. 1667, was redet der denn zusammen? Der will mich wohl auf den Arm nehmen oder hat er einen Schlag auf den Kopf bekomme? Mir ist klar, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Allein schon wie er angezogen ist. Nachdenklich betrachte ich seinen Mantel und frage mich, ob er darunter eine Waffe trägt.
Plötzlich steuert ein wahrhaftiger Riese auf uns zu, der ebenfalls ein Unsterblicher ist. Er ist ganz in schwarz gehüllt. Durch seinen Turban wirkt er noch ein ganzes Stück größer, fast schon angsteinflößend.
Die beiden Männer kennen sich und er begrüßt Andrej eigenartig. Hexenmeister? Was soll denn das? Die sollen mir jetzt nicht noch weiß machen, dass er zaubern kann, wenn er schon aus dem 17. Jahrhundert stammt. Aber irgendwie würde das schon wieder passen.
Wackelig bewegt sich der Riese auf den Beinen. Blut läuft an seinen Schläfen hinab und schließlich fällt er wie ein Fels um. Mir kommt es fast so vor, als würde der Boden unter meinen Füßen beben.
Andrej kommt an die Seite seines Freundes. Ich betrachte den Mann. Niemals im Leben hätte ich gedacht, wenn ich einen Trip nach Berlin unternehme, gleich auf zwei Vampyre zu treffen. In dieser Stadt scheint großes Treffen zu sein, von dem ich noch nichts gehört habe. Vlad hätte mich besser unterrichten sollen.
„Dein Freund braucht einen Arzt“, stelle ich fest und hole bereits mein Handy aus der Hosentasche. Ich wähle die 112.
Skeptisch blicke ich Andrej an. Ich glaube ihn nicht hundertprozentig, doch irgendetwas sagt mir, dass das nicht Vlad sein kann. 1667, was redet der denn zusammen? Der will mich wohl auf den Arm nehmen oder hat er einen Schlag auf den Kopf bekomme? Mir ist klar, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Allein schon wie er angezogen ist. Nachdenklich betrachte ich seinen Mantel und frage mich, ob er darunter eine Waffe trägt.
Plötzlich steuert ein wahrhaftiger Riese auf uns zu, der ebenfalls ein Unsterblicher ist. Er ist ganz in schwarz gehüllt. Durch seinen Turban wirkt er noch ein ganzes Stück größer, fast schon angsteinflößend.
Die beiden Männer kennen sich und er begrüßt Andrej eigenartig. Hexenmeister? Was soll denn das? Die sollen mir jetzt nicht noch weiß machen, dass er zaubern kann, wenn er schon aus dem 17. Jahrhundert stammt. Aber irgendwie würde das schon wieder passen.
Wackelig bewegt sich der Riese auf den Beinen. Blut läuft an seinen Schläfen hinab und schließlich fällt er wie ein Fels um. Mir kommt es fast so vor, als würde der Boden unter meinen Füßen beben.
Andrej kommt an die Seite seines Freundes. Ich betrachte den Mann. Niemals im Leben hätte ich gedacht, wenn ich einen Trip nach Berlin unternehme, gleich auf zwei Vampyre zu treffen. In dieser Stadt scheint großes Treffen zu sein, von dem ich noch nichts gehört habe. Vlad hätte mich besser unterrichten sollen.
„Dein Freund braucht einen Arzt“, stelle ich fest und hole bereits mein Handy aus der Hosentasche. Ich wähle die 112.

RPG-Conny-Vampyrin-gut
Es gibt 3 Arten von Menschen: Diejenigen, die zählen können und die, die es nicht können.
in der Nähe des Alexanderplatz:
Abu Dun sieht mehr tot als lebendig aus, als er in mein Sichtfeld tritt. Er faselt etwas von Hölle und kommt schwankend auf mich zu, doch einige Meter vor mir bricht er zusammen. Mit schnellen Schritten bin ich neben ihm und untersuche seine blutende Kopfverletzung. Sie ist nur Oberflächlich, doch heilt sie langsamer als gewöhnlich.
»Dein Freund braucht einen Arzt«, befindet Conny und zückt einen kleinen Kasten, den sie sich ans Ohr hält. Ich habe dieses Verhalten schon bei etlichen anderen Menschen hier gesehen, sie reden dabei mit dem Ding, als sei es ein anderer Mensch.
»Nein(!), braucht er nicht.« Ich lausche in ihn hinein, seine Lebensflamme brennt kräftig wie eh und je. »Er wird wieder, aber er muss sich ausruhen und dazu müssen wir ihn hier wegschaffen.«
Ich sehe mich nach einem Unterschlupf oder einem Transportmittel um, denn Abu Dun ist nicht nur groß sondern auch schwer und ich möchte ihn nicht allzu weit schleppen müssen. Conny sieht mir einen Herzschlag lang skeptisch in die Augen. »Ähm, danke hat sich schon erledigt«, spricht sie in den kleinen Kasten und lässt diesen wieder in die Hosentasche verschwinden. »Runter in die U-Bahn.« beschließt sie.
Ich mache mich daran mir den Nubier auf die Schultern zu laden. Es kostet mich viel Kraft ihn bis zu den Stufen zu tragen, auf die Conny gezeigt hatte.
»Du muss mir helfen, Pirat«, sage ich während ich versuche Abu Dun auf seine Füße zu stellen. Ein unwilliges Stöhnen quillt zwischen seinen schneeweißen Zähnen hervor, doch irgendwie gelingt es uns gemeinsam die Stufen herunter zu gehen.
Abu Dun sieht mehr tot als lebendig aus, als er in mein Sichtfeld tritt. Er faselt etwas von Hölle und kommt schwankend auf mich zu, doch einige Meter vor mir bricht er zusammen. Mit schnellen Schritten bin ich neben ihm und untersuche seine blutende Kopfverletzung. Sie ist nur Oberflächlich, doch heilt sie langsamer als gewöhnlich.
»Dein Freund braucht einen Arzt«, befindet Conny und zückt einen kleinen Kasten, den sie sich ans Ohr hält. Ich habe dieses Verhalten schon bei etlichen anderen Menschen hier gesehen, sie reden dabei mit dem Ding, als sei es ein anderer Mensch.
»Nein(!), braucht er nicht.« Ich lausche in ihn hinein, seine Lebensflamme brennt kräftig wie eh und je. »Er wird wieder, aber er muss sich ausruhen und dazu müssen wir ihn hier wegschaffen.«
Ich sehe mich nach einem Unterschlupf oder einem Transportmittel um, denn Abu Dun ist nicht nur groß sondern auch schwer und ich möchte ihn nicht allzu weit schleppen müssen. Conny sieht mir einen Herzschlag lang skeptisch in die Augen. »Ähm, danke hat sich schon erledigt«, spricht sie in den kleinen Kasten und lässt diesen wieder in die Hosentasche verschwinden. »Runter in die U-Bahn.« beschließt sie.
Ich mache mich daran mir den Nubier auf die Schultern zu laden. Es kostet mich viel Kraft ihn bis zu den Stufen zu tragen, auf die Conny gezeigt hatte.
»Du muss mir helfen, Pirat«, sage ich während ich versuche Abu Dun auf seine Füße zu stellen. Ein unwilliges Stöhnen quillt zwischen seinen schneeweißen Zähnen hervor, doch irgendwie gelingt es uns gemeinsam die Stufen herunter zu gehen.

U-Bahn am Alex
verschwommen nehme ich wahr wie jemand versucht mich zu stützen, zwei meiner Art von denen ich nicht sicher bin, in wie fern man ihnen trauen kann. Etwas wohlbekanntes mischt sich jedoch wieder in mein Unterbewusstsein, das gleiche wie ich eben schon spürte als ich den Mann mit "Hexenmeister" ansprach, ich werde ihm wohl vertrauen müssen, zumindest solange bis ich wieder bei Kräften bin ohne das mir schwarz vor Augen wird. Ich danke dem Himmel das meine Augen langsam aufhören zu schmerzen.
Nach endlosen Treppensteigen in die Tiefe die unmengen an Menschenmassen zu verschlucken scheint, werde ich auf einer Bank abgeladen. Riesige Gefährte rasen mit Ohrenbetäubendem Krach an uns vorbei und doch kann ich meinen Magen hören der sich unerbittlich meldet.
"Fremder, wo bekommt man hier in wo immer wir sind etwas zwischen die Zähne" frage ich meinen Helfer der mich anstelle zu antworten, erst einmal nur anstarrt als hätten er einen Toten gesehen.
verschwommen nehme ich wahr wie jemand versucht mich zu stützen, zwei meiner Art von denen ich nicht sicher bin, in wie fern man ihnen trauen kann. Etwas wohlbekanntes mischt sich jedoch wieder in mein Unterbewusstsein, das gleiche wie ich eben schon spürte als ich den Mann mit "Hexenmeister" ansprach, ich werde ihm wohl vertrauen müssen, zumindest solange bis ich wieder bei Kräften bin ohne das mir schwarz vor Augen wird. Ich danke dem Himmel das meine Augen langsam aufhören zu schmerzen.
Nach endlosen Treppensteigen in die Tiefe die unmengen an Menschenmassen zu verschlucken scheint, werde ich auf einer Bank abgeladen. Riesige Gefährte rasen mit Ohrenbetäubendem Krach an uns vorbei und doch kann ich meinen Magen hören der sich unerbittlich meldet.
"Fremder, wo bekommt man hier in wo immer wir sind etwas zwischen die Zähne" frage ich meinen Helfer der mich anstelle zu antworten, erst einmal nur anstarrt als hätten er einen Toten gesehen.
U-Bahn:
Ich schaue das Zweigespann neben mir skeptisch an. Der Schwarze, der sich auf Andrejs Schulter abstützt, redet wirr vor sich hin und erkennt seinen Freund nicht.
„Dein Kumpel scheint eine Menge abbekommen zu haben“, bemerke ich trocken.
Ich sehe in seinem Blick deutlich Sorge und ich denke, dass er meine Ansicht teilt. Trotzdem winkt er nach einem Moment ab. „Abu Dun ist stark. Er braucht nur einen Platz, wo er sich ausruhen kann.“
Ich nicke und überlege einen Moment. Es hilft nichts, ich muss die Beiden in ein Hotel bringen. Da sie aus dem 17. Jahrhundert nach eigener Angabe stammen, haben sie sicherlich kein Geld, das sie hier verwenden können. Da muss ich das wohl vorfinanzieren, wenn wir uns nicht mit irgendwelchen längst veralteten Geld nicht zum Deppen machen wollen.
„Wartet kurz hier. Ich gehe nur jemand fragen nach einen mittelmäßigen Hotel in der Nähe.“
Ohne Andrejs Antwort abzuwarten, stehe ich auf und gehe zu einem jungen Paar und erkunde mich nach einem Hotel in der Nähe, das nicht allzu teuer ist. Da Berlin nicht mein Heimatort ist, kenne ich mich dem entsprechend nur sporadisch aus. Ich bekomme eine kurze Antwort und der junge Mann meint, dass wir mit der U-Bahn nach Kreuzberg fahren sollen. Skeptisch hebe ich die Augenbrauen.
„Soviel ich weiß, ist Kreuzberg nicht gerade der beste Stadtteil.“
„Das ist wohl war, aber dort gibt es ein Hotel, das ist nicht allzu teuer, aber auch nicht dreckig. Ganz gut gepflegt, meiner Meinung nach.“
Nach kurzem Nachdenken, zucke ich mit den Schultern. Es wird schon gehen.
Ich lasse mir die genaue Adresse und den Namen geben. Anschließend bedanke ich mich.
Danach besorge ich uns drei Tickets, denn ich möchte nicht in der U-Bahn erwischt werden beim Schwarzfahren. Als ehemalige Polizistin wäre mir das mehr als unangenehm. Zufällig komme ich an einen kleinen Imbiss vorbei. Da ich kein Unmensch, okay Unvampyr, bin, besorge ich für Andrejs hungrigen Freund ein belegtes Brötchen, obwohl ich glaube, dass das für ihn nur ein Appetitshappen ist. Auf dem Weg zurück frage ich mich, warum ich das alles überhaupt mache. Immerhin kenne ich die Beiden nicht einmal.
Vor ein paar Minuten war ich noch so misstrauisch und wollte Andrej am liebsten erschießen, weil ich dachte es wäre Vlad und jetzt verschaffe ich ihnen Essen und eine Unterkunft. Die Antwort darauf finde ich schnell. Die beiden Vampyre haben mich neugierig gemacht. Wo kommen sie plötzlich her? Stimmt Andrejs Geschichte wirklich und was wollen sie? Vielleicht möchte ich auch so mehr über mich selbst erfahren. Die Frage, für unsere Daseinsberechtigung klären.
Als ich zurück bin, schiebe ich die Gedanken zur Seite und drücke Andrej das Brötchen in die Hand.
„Für deinen hungrigen Freund.“ Überrascht blickt er mich an. „Ich hoffe ihr habt euch schon auf eure U-Bahnfahrt vorbereitet. Es wird ja eure Erste sein, wenn ihr aus dem Jahr 1667 kommt.“ Andrej schaut mich verwirrt an, aber ich gebe ihn nur eine auffordernde Geste, dass er mir folgen soll und gehe schweigend voraus.
Ich schaue das Zweigespann neben mir skeptisch an. Der Schwarze, der sich auf Andrejs Schulter abstützt, redet wirr vor sich hin und erkennt seinen Freund nicht.
„Dein Kumpel scheint eine Menge abbekommen zu haben“, bemerke ich trocken.
Ich sehe in seinem Blick deutlich Sorge und ich denke, dass er meine Ansicht teilt. Trotzdem winkt er nach einem Moment ab. „Abu Dun ist stark. Er braucht nur einen Platz, wo er sich ausruhen kann.“
Ich nicke und überlege einen Moment. Es hilft nichts, ich muss die Beiden in ein Hotel bringen. Da sie aus dem 17. Jahrhundert nach eigener Angabe stammen, haben sie sicherlich kein Geld, das sie hier verwenden können. Da muss ich das wohl vorfinanzieren, wenn wir uns nicht mit irgendwelchen längst veralteten Geld nicht zum Deppen machen wollen.
„Wartet kurz hier. Ich gehe nur jemand fragen nach einen mittelmäßigen Hotel in der Nähe.“
Ohne Andrejs Antwort abzuwarten, stehe ich auf und gehe zu einem jungen Paar und erkunde mich nach einem Hotel in der Nähe, das nicht allzu teuer ist. Da Berlin nicht mein Heimatort ist, kenne ich mich dem entsprechend nur sporadisch aus. Ich bekomme eine kurze Antwort und der junge Mann meint, dass wir mit der U-Bahn nach Kreuzberg fahren sollen. Skeptisch hebe ich die Augenbrauen.
„Soviel ich weiß, ist Kreuzberg nicht gerade der beste Stadtteil.“
„Das ist wohl war, aber dort gibt es ein Hotel, das ist nicht allzu teuer, aber auch nicht dreckig. Ganz gut gepflegt, meiner Meinung nach.“
Nach kurzem Nachdenken, zucke ich mit den Schultern. Es wird schon gehen.
Ich lasse mir die genaue Adresse und den Namen geben. Anschließend bedanke ich mich.
Danach besorge ich uns drei Tickets, denn ich möchte nicht in der U-Bahn erwischt werden beim Schwarzfahren. Als ehemalige Polizistin wäre mir das mehr als unangenehm. Zufällig komme ich an einen kleinen Imbiss vorbei. Da ich kein Unmensch, okay Unvampyr, bin, besorge ich für Andrejs hungrigen Freund ein belegtes Brötchen, obwohl ich glaube, dass das für ihn nur ein Appetitshappen ist. Auf dem Weg zurück frage ich mich, warum ich das alles überhaupt mache. Immerhin kenne ich die Beiden nicht einmal.
Vor ein paar Minuten war ich noch so misstrauisch und wollte Andrej am liebsten erschießen, weil ich dachte es wäre Vlad und jetzt verschaffe ich ihnen Essen und eine Unterkunft. Die Antwort darauf finde ich schnell. Die beiden Vampyre haben mich neugierig gemacht. Wo kommen sie plötzlich her? Stimmt Andrejs Geschichte wirklich und was wollen sie? Vielleicht möchte ich auch so mehr über mich selbst erfahren. Die Frage, für unsere Daseinsberechtigung klären.
Als ich zurück bin, schiebe ich die Gedanken zur Seite und drücke Andrej das Brötchen in die Hand.
„Für deinen hungrigen Freund.“ Überrascht blickt er mich an. „Ich hoffe ihr habt euch schon auf eure U-Bahnfahrt vorbereitet. Es wird ja eure Erste sein, wenn ihr aus dem Jahr 1667 kommt.“ Andrej schaut mich verwirrt an, aber ich gebe ihn nur eine auffordernde Geste, dass er mir folgen soll und gehe schweigend voraus.

RPG-Conny-Vampyrin-gut
Es gibt 3 Arten von Menschen: Diejenigen, die zählen können und die, die es nicht können.
U-Bahnstation:
Conny erzählt mir etwas über einen Stadtteil namens Kreuzberg, dort soll es ein günstiges Gasthaus geben. Ihr scheint klar zu sein, dass ich keine gültige Währung bei mir trage und bezahlt sowohl die Fahrt mit dem riesigen Blechkasten als auch das Essen für Abu Dun. Ich muss unweigerlich grinsen, als sie mir diesen Happen in die Hände drückt. Diese kleine Kostprobe schürt eher noch den Hunger des Nubiers, als dass er davon satt wird. Mit drei Bissen verschwindet das Brötchen hinter den schneeweißen Zähnen des schwarzen Riesen.
Das monotone Gerumpel des Gefährts wirkt auf seltsame Art beruhigend auf mich und meine Gedanken schweifen ab. Abu Dun scheint es schwerer getroffen zu haben, als ich bisher annahm. Denn obwohl er mich erst mit ‚Hexenmeister’ ansprach, scheint er mich trotzdem nicht zu erkennen. Es ist spürbar misstrauisch und ich kann keine Spur von Spot in seinen Augen erkennen. … Mit geschlossenen Augen hat er sich in einen der Sitze fallen lassen und sich seit dem nicht mehr bewegt. Nur sein Brustkorb, der sich sanft hebt und senkt, verrät dass er lebt.
Conny lehnt sich zu mir rüber, ihre Haare berühren mein Gesicht und reißen mich aus den Gedanken.
»Sollen wir ihn nicht doch lieber zu einem Arzt bringen?«, flüstert sie mir zu.
»Nein, dass würde nur zu Problemen führen, die wir im Moment überhaupt nicht gebrauchen können,« gebe ich ebenso leise zurück. »Wir müssen herausfinden wie wir hierher … in diese Zeit gekommen sind.«
»Hmm,« macht Conny und scheint dann in ihre eigenen Gedanken abzutauchen.
Wir halten an einer weiteren Haltestelle, die der, wo wir eingestiegen sind, fast bis ins Detail gleicht. Ich sehe durch die zerkratzte und bemalte Glasscheibe in die Menschenmasse. Mittlerweile habe ich es aufgegeben mich über die sonderbare und überaus vielfältige Kleidung der Menschen zu wundern, doch eine weiß gekleidete Frau zieht meine Aufmerksamkeit an. Der Mantel ist aus sehr hochwertigem Material gefertigt, es erweckt den Eindruck, als umfließe der Stoff fast auf lebendige Weise ihren Körper und hebt so die weibliche Figur hervor. Feuerrote Haare lugen im Halsbereich unter einer fellbesetzten Kapuze hervor. Ich kann ihren Blick auf mir spüren, doch mir bleibt der Blick in ihr Gesicht verwehrt. Der Fellrand ihrer Kapuze wirft einen dunklen Schatten über ihr Antlitz, der im starken Kontrast zu ihrer hellen Kleidung steht. Gerade als ich Conny neben mir auf die Frau aufmerksam machen will, dreht diese sich um und entfernt sich vom Zug. Mit jedem Schritt wird es schwerer ihre Gestalt auszumachen, es kommt mir beinah so vor, als würde sie sich langsam auflösen. Mir bleibt jedoch nicht viel Zeit verwundert auf die Stelle zu starren, denn schon geht unsere Fahrt weiter.
Einige Zeit später verkündet die Vampyrin, dass es für uns Zeit ist auszusteigen. Auch hier sieht es der Haltestelle, bei der wir losfuhren, sehr ähnlich. Die paar Minuten Ruhe scheinen ihren Zweck schon recht gut zu erfüllen, denn Abu Dun stützt sich nicht mehr all zu schwer bei mir ab. Doch noch ist er ein ganzes Stück davon entfernt alleine und vor allem in ordentlicher aufrechter Haltung zu gehen. Was ist nur mit ihm geschehen?
Conny erzählt mir etwas über einen Stadtteil namens Kreuzberg, dort soll es ein günstiges Gasthaus geben. Ihr scheint klar zu sein, dass ich keine gültige Währung bei mir trage und bezahlt sowohl die Fahrt mit dem riesigen Blechkasten als auch das Essen für Abu Dun. Ich muss unweigerlich grinsen, als sie mir diesen Happen in die Hände drückt. Diese kleine Kostprobe schürt eher noch den Hunger des Nubiers, als dass er davon satt wird. Mit drei Bissen verschwindet das Brötchen hinter den schneeweißen Zähnen des schwarzen Riesen.
Das monotone Gerumpel des Gefährts wirkt auf seltsame Art beruhigend auf mich und meine Gedanken schweifen ab. Abu Dun scheint es schwerer getroffen zu haben, als ich bisher annahm. Denn obwohl er mich erst mit ‚Hexenmeister’ ansprach, scheint er mich trotzdem nicht zu erkennen. Es ist spürbar misstrauisch und ich kann keine Spur von Spot in seinen Augen erkennen. … Mit geschlossenen Augen hat er sich in einen der Sitze fallen lassen und sich seit dem nicht mehr bewegt. Nur sein Brustkorb, der sich sanft hebt und senkt, verrät dass er lebt.
Conny lehnt sich zu mir rüber, ihre Haare berühren mein Gesicht und reißen mich aus den Gedanken.
»Sollen wir ihn nicht doch lieber zu einem Arzt bringen?«, flüstert sie mir zu.
»Nein, dass würde nur zu Problemen führen, die wir im Moment überhaupt nicht gebrauchen können,« gebe ich ebenso leise zurück. »Wir müssen herausfinden wie wir hierher … in diese Zeit gekommen sind.«
»Hmm,« macht Conny und scheint dann in ihre eigenen Gedanken abzutauchen.
Wir halten an einer weiteren Haltestelle, die der, wo wir eingestiegen sind, fast bis ins Detail gleicht. Ich sehe durch die zerkratzte und bemalte Glasscheibe in die Menschenmasse. Mittlerweile habe ich es aufgegeben mich über die sonderbare und überaus vielfältige Kleidung der Menschen zu wundern, doch eine weiß gekleidete Frau zieht meine Aufmerksamkeit an. Der Mantel ist aus sehr hochwertigem Material gefertigt, es erweckt den Eindruck, als umfließe der Stoff fast auf lebendige Weise ihren Körper und hebt so die weibliche Figur hervor. Feuerrote Haare lugen im Halsbereich unter einer fellbesetzten Kapuze hervor. Ich kann ihren Blick auf mir spüren, doch mir bleibt der Blick in ihr Gesicht verwehrt. Der Fellrand ihrer Kapuze wirft einen dunklen Schatten über ihr Antlitz, der im starken Kontrast zu ihrer hellen Kleidung steht. Gerade als ich Conny neben mir auf die Frau aufmerksam machen will, dreht diese sich um und entfernt sich vom Zug. Mit jedem Schritt wird es schwerer ihre Gestalt auszumachen, es kommt mir beinah so vor, als würde sie sich langsam auflösen. Mir bleibt jedoch nicht viel Zeit verwundert auf die Stelle zu starren, denn schon geht unsere Fahrt weiter.
Einige Zeit später verkündet die Vampyrin, dass es für uns Zeit ist auszusteigen. Auch hier sieht es der Haltestelle, bei der wir losfuhren, sehr ähnlich. Die paar Minuten Ruhe scheinen ihren Zweck schon recht gut zu erfüllen, denn Abu Dun stützt sich nicht mehr all zu schwer bei mir ab. Doch noch ist er ein ganzes Stück davon entfernt alleine und vor allem in ordentlicher aufrechter Haltung zu gehen. Was ist nur mit ihm geschehen?

U-Bahnstation:
In Berlin laufen ja nun wirklich teilweise schräge Typen rum, aber die beiden scheinen fast aus einer anderen Zeit zu kommen! Da mir der Alexanderplatz sowieso zu voll ist, beschließe ich, dem Dreiergespann, welches ich zugegebenermaßen mit höchstem Interesse beobachte, zu folgen. Vielleicht wird der Tag ja noch ganz aufregend. Sie scheinen mich nicht zu bemerken und so dränge ich mich ebenfalls in die U-Bahn und bin gespannt, wohin die Polizistin die beiden Fremden wohl bringt.
Als die Frau dem großen Schwarzen was zu essen kauft, bin ich nahe dran, vor Neid zu erblassen und mein Magen gibt auch lautstark seine Meinung dazu wieder... Wenn wir aussteigen muss ich mir auch unbedingt etwas kaufen, sonst hänge ich bald genauso rum, wie der Große!
Tagträumerisch sehe ich bereits eine gut gegrillte und lecker duftende Bratwurst mit doppelter Portion Ketchup vor mir in der Luft schweben, so dass ich nicht bemerke, wie der Freund vom Schwarzen stehen bleibt und sich umdreht. Natürlich habe ich nicht das Glück, schnell genug auszuweichen, so dass ich voller Elan in ihn und seinen riesigen Kumpan hineinlaufe.
In Berlin laufen ja nun wirklich teilweise schräge Typen rum, aber die beiden scheinen fast aus einer anderen Zeit zu kommen! Da mir der Alexanderplatz sowieso zu voll ist, beschließe ich, dem Dreiergespann, welches ich zugegebenermaßen mit höchstem Interesse beobachte, zu folgen. Vielleicht wird der Tag ja noch ganz aufregend. Sie scheinen mich nicht zu bemerken und so dränge ich mich ebenfalls in die U-Bahn und bin gespannt, wohin die Polizistin die beiden Fremden wohl bringt.
Als die Frau dem großen Schwarzen was zu essen kauft, bin ich nahe dran, vor Neid zu erblassen und mein Magen gibt auch lautstark seine Meinung dazu wieder... Wenn wir aussteigen muss ich mir auch unbedingt etwas kaufen, sonst hänge ich bald genauso rum, wie der Große!
Tagträumerisch sehe ich bereits eine gut gegrillte und lecker duftende Bratwurst mit doppelter Portion Ketchup vor mir in der Luft schweben, so dass ich nicht bemerke, wie der Freund vom Schwarzen stehen bleibt und sich umdreht. Natürlich habe ich nicht das Glück, schnell genug auszuweichen, so dass ich voller Elan in ihn und seinen riesigen Kumpan hineinlaufe.
Auf das wir das Träumen nicht verlernen!---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
RPG II-Chara: Samantha ~ Mensch ~ nicht immer gut
RPG I-Chara: Charity ~ Pilotin ~ Mensch
RPG I-Chara: Charity ~ Pilotin ~ Mensch
Kreuzberg:
Obwohl Abu Dun sich mittlerweile fast alleine auf den Beinen halten kann, lastet sein Gewicht noch immer schwer auf meiner Schulter. Im Stillen frage ich mich, wie weit der Weg noch sein mag und ob ich seinem Gewicht noch bis dahin standhalten kann.
Plötzlich überkommt mich das Gefühl verfolgt und beobachtet zu werden. Ich versuche Abu Duns Blick einzufangen, doch der Nubier schaut ausdruckslos auf seine Füße.
Ich halte an und entlasse den Nubier aus meinem Griff, damit ich mich in Ruhe umschauen kann. Ich bete, dass Abu Dun allein stehen kann. Genau in diesem Moment kracht ein Mädchen gegen den fast sieben Fuß großen nubischen Kollos und bringt ihn damit gehörig zum Schwanken. Abu Dun macht automatisch einen Ausfallschritt und erlangt so sein Gleichgewicht wieder. Das Mädchen hat nicht ganz so viel Glück. Durch den unerwarteten Schreck prallt sie zurück und droht auf dem Hosenboden zu landen. Schnell greife ich nach ihrer Hand und halte sie fest, damit sie nicht stürzt.
Verwundert schaut sie erst Abu Dun und dann mich an. Ich lächle sie an, doch bevor mir auch nur ein Wort über die Lippen kommt, reißt sie sich förmlich los und weicht einen halben Schritt zurück. Hat sie Angst vor uns? Ich kann mir schon vorstellen, dass sie instinktiv spürt, dass wir durchaus gefährlich sein können, denn ich kann meinerseits spüren, dass auch sie von einer sonderbaren Aura umgeben ist.
Plötzlich steht Conny hinter mir und fragt ob es ein Problem gibt. Ich antworte nur mit einem kaum sichtbaren Kopfschütteln, doch sie scheint es verstanden zu haben, denn sie dreht sich wieder um und versucht Abu Dun zum weiter gehen zu bewegen.
„Geht es dir gut?“, frage ich das Mädchen. Sie hat noch immer einen verschreckten Ausdruck in den Augen und ihre Haltung ist steif und verkrampft. Ich muss eine gewisse Anstrengung aufbieten, um mir bewusst zu machen, dass sie auch alleine zu Recht kommen wird. Schließlich gibt es in dieser Stadt mehr als genug Menschen die ihr ebenfalls helfen könnten. Ich hab meine eigenen Probleme und die gilt es erst einmal in den Griff zu bekommen. Langsam setze ich mich in Bewegung.
Auf der anderen Straßenseite gehen ein paar Halbstarke, die sich gegenseitig anstoßen und sich über irgendetwas lustig zumachen scheinen. Immer wieder sehen sie zu uns herüber.
„Ey Opa, Halloween ist erst nächsten Monat“, ruft einer mit zerrissenen Hosen. Seine Lederjacke ist mit allem möglichen bestückt und verziert und seine Füße stecken in schwarzen Stiefeln, die mit zwei verschiedenen Schnürsenkeln versehen sind. Die anderen sind ähnlich gekleidet. Ich versehe nicht, was er mit dieser Aussage meint, doch was ich gut verstehe ist der Ton in dem er es gesagt hat. Mit Sarkasmus kenn ich mich aus, schließlich reise ich mit dessen Meister seit einigen Jahrhunderten durch die Lande. Und doch nehme ich mir vor Conny zu fragen, was ‚Halloween’ bedeutet.
Als die Krawallburschen schon fast an uns vorbei sind, höre ich wie einer der anderen sagt: „Ich dachte, Guftis kommen erst nachts aus ihren Löchern.“ „Ich vielleicht ist seine Gruft feucht“, antwortet ein Dritter. Und mit lautem Gelache verschwinden sie hinter der nächsten Ecke.
„Es kann nicht mehr weit sein“, sagt die Vampyrin zu mir, als ich näher komme.
Ich greife nach Abu Duns Arm, um ihm das Gehen zu erleichtern, doch mit einem unwilligen Knurren lehnt er meine Hilfe ab und wankt aus eigener Kraft vorwärts. Schulter zuckend gehe ich neben ihm her.
Das Mädchen folgt uns weiterhin, doch jetzt mit etwas größerem Abstand.
Angestrengt versuche ich in meinen Erinnerungen etwas zu finden, dass der Aura des Mädchens ähnelt.
Obwohl Abu Dun sich mittlerweile fast alleine auf den Beinen halten kann, lastet sein Gewicht noch immer schwer auf meiner Schulter. Im Stillen frage ich mich, wie weit der Weg noch sein mag und ob ich seinem Gewicht noch bis dahin standhalten kann.
Plötzlich überkommt mich das Gefühl verfolgt und beobachtet zu werden. Ich versuche Abu Duns Blick einzufangen, doch der Nubier schaut ausdruckslos auf seine Füße.
Ich halte an und entlasse den Nubier aus meinem Griff, damit ich mich in Ruhe umschauen kann. Ich bete, dass Abu Dun allein stehen kann. Genau in diesem Moment kracht ein Mädchen gegen den fast sieben Fuß großen nubischen Kollos und bringt ihn damit gehörig zum Schwanken. Abu Dun macht automatisch einen Ausfallschritt und erlangt so sein Gleichgewicht wieder. Das Mädchen hat nicht ganz so viel Glück. Durch den unerwarteten Schreck prallt sie zurück und droht auf dem Hosenboden zu landen. Schnell greife ich nach ihrer Hand und halte sie fest, damit sie nicht stürzt.
Verwundert schaut sie erst Abu Dun und dann mich an. Ich lächle sie an, doch bevor mir auch nur ein Wort über die Lippen kommt, reißt sie sich förmlich los und weicht einen halben Schritt zurück. Hat sie Angst vor uns? Ich kann mir schon vorstellen, dass sie instinktiv spürt, dass wir durchaus gefährlich sein können, denn ich kann meinerseits spüren, dass auch sie von einer sonderbaren Aura umgeben ist.
Plötzlich steht Conny hinter mir und fragt ob es ein Problem gibt. Ich antworte nur mit einem kaum sichtbaren Kopfschütteln, doch sie scheint es verstanden zu haben, denn sie dreht sich wieder um und versucht Abu Dun zum weiter gehen zu bewegen.
„Geht es dir gut?“, frage ich das Mädchen. Sie hat noch immer einen verschreckten Ausdruck in den Augen und ihre Haltung ist steif und verkrampft. Ich muss eine gewisse Anstrengung aufbieten, um mir bewusst zu machen, dass sie auch alleine zu Recht kommen wird. Schließlich gibt es in dieser Stadt mehr als genug Menschen die ihr ebenfalls helfen könnten. Ich hab meine eigenen Probleme und die gilt es erst einmal in den Griff zu bekommen. Langsam setze ich mich in Bewegung.
Auf der anderen Straßenseite gehen ein paar Halbstarke, die sich gegenseitig anstoßen und sich über irgendetwas lustig zumachen scheinen. Immer wieder sehen sie zu uns herüber.
„Ey Opa, Halloween ist erst nächsten Monat“, ruft einer mit zerrissenen Hosen. Seine Lederjacke ist mit allem möglichen bestückt und verziert und seine Füße stecken in schwarzen Stiefeln, die mit zwei verschiedenen Schnürsenkeln versehen sind. Die anderen sind ähnlich gekleidet. Ich versehe nicht, was er mit dieser Aussage meint, doch was ich gut verstehe ist der Ton in dem er es gesagt hat. Mit Sarkasmus kenn ich mich aus, schließlich reise ich mit dessen Meister seit einigen Jahrhunderten durch die Lande. Und doch nehme ich mir vor Conny zu fragen, was ‚Halloween’ bedeutet.
Als die Krawallburschen schon fast an uns vorbei sind, höre ich wie einer der anderen sagt: „Ich dachte, Guftis kommen erst nachts aus ihren Löchern.“ „Ich vielleicht ist seine Gruft feucht“, antwortet ein Dritter. Und mit lautem Gelache verschwinden sie hinter der nächsten Ecke.
„Es kann nicht mehr weit sein“, sagt die Vampyrin zu mir, als ich näher komme.
Ich greife nach Abu Duns Arm, um ihm das Gehen zu erleichtern, doch mit einem unwilligen Knurren lehnt er meine Hilfe ab und wankt aus eigener Kraft vorwärts. Schulter zuckend gehe ich neben ihm her.
Das Mädchen folgt uns weiterhin, doch jetzt mit etwas größerem Abstand.
Angestrengt versuche ich in meinen Erinnerungen etwas zu finden, dass der Aura des Mädchens ähnelt.

This post has been edited 1 times, last edit by "Lillith" (Oct 20th 2011, 6:16pm)
Kreuzberg:
Ich bemerke, dass Andrej langsam ungeduldig wird, was bei dem beachtlichen Gewicht von seinem großen Freund auch kein Wunder ist. Auch ich möchte endlich ankommen und suche nach der verflixten Straße die der Mann mir genannt hat. Kann doch nicht sein, dass ich das nicht finde.
Unsicher biege ich in die nächste Straße rechts ein, bleibe kurz unschlüssig stehen, schaue mich um und… „Man, da ist es doch“, meine ich erleichtert, als ich das Hinweisschild entdeckt habe.
Schnell führe ich uns zu dem Hotel. Es ist kein sonderlich großes Gebäude und erinnert mich mehr an eine Jugendherberge. Auch vom Inneren sieht es nicht wie ein hochmodernes Hotel aus. Mit einem bequemen Bett wäre ich aber schon ganz zufrieden.
„Wartet kurz, ich frage nach, ob noch Zimmer frei sind.“ Ich lasse Andrej und Abu dun einfach stehen, gehe zur Rezeption und frage nach zwei Zimmer. Der Mann schaut mich etwas verwundert, wohl vermisst er mein Gepäck, blickt an mir vorbei zu den Vampyren und fragt ob der Große Hilfe benötigt. Ich lehne dankend ab und meine, dass er nur etwas müde ist.
Wir haben Glück, es ist noch ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer frei. Ist die Frage, ob ich das Geld je wiedersehe.
Dann lasse ich mir von dem Mann an der Rezeption eine kleine Karte von einer Pizzeria mitgeben. Anschließend gibt er mir die zwei Schlüssel und ich gehe zu den zwei Vampyren zurück.
„Okay, lasst uns etwas ausruhen.“
Andrej nickt bestätigend und ich führe die Beiden in ihr Zimmer. Dort frage ich, welche Pizza die beiden haben möchten. Als mich Andrej aber schon bei dem Wort „Pizza“ verwirrt anschaut, entschließe ich mich dazu, dass ich selber für die Beiden entscheide.
Somit bestelle ich eine Margaritha und zwei Salamipizzen. Ich stecke mein Handy weg. Andrej hatte inzwischen Abu dun auf das Bett gelegt. Nachdenklich blicke ich ihn an. Mir kommen seine Worte wieder ins Gedächtnis. 1667, in einem Pub an der englischen Küste… Wie konnte das sein? Wie kam er hierher? Hat er wirklich die Wahrheit gesagt?
Aber eigentlich gibt es keinen Zweifel, dass es nicht stimmt, denn das Verhalten von Andrej ist seltsam. Wie er bei dem Wort „Pizza“ geschaut hatte, das kann nicht gespielt sein. Trotzdem muss ich ihn auf den Zahn fühlen.
„Bis unser Essen eintrifft kannst du mir noch einmal genau erzählen aus welcher Zeit du kommst, an was du dich zu Letzt erinnerst und was du denkst, wie du hier her gekommen bist.“
Gespannt blicke ich ihn an.
Ich bemerke, dass Andrej langsam ungeduldig wird, was bei dem beachtlichen Gewicht von seinem großen Freund auch kein Wunder ist. Auch ich möchte endlich ankommen und suche nach der verflixten Straße die der Mann mir genannt hat. Kann doch nicht sein, dass ich das nicht finde.
Unsicher biege ich in die nächste Straße rechts ein, bleibe kurz unschlüssig stehen, schaue mich um und… „Man, da ist es doch“, meine ich erleichtert, als ich das Hinweisschild entdeckt habe.
Schnell führe ich uns zu dem Hotel. Es ist kein sonderlich großes Gebäude und erinnert mich mehr an eine Jugendherberge. Auch vom Inneren sieht es nicht wie ein hochmodernes Hotel aus. Mit einem bequemen Bett wäre ich aber schon ganz zufrieden.
„Wartet kurz, ich frage nach, ob noch Zimmer frei sind.“ Ich lasse Andrej und Abu dun einfach stehen, gehe zur Rezeption und frage nach zwei Zimmer. Der Mann schaut mich etwas verwundert, wohl vermisst er mein Gepäck, blickt an mir vorbei zu den Vampyren und fragt ob der Große Hilfe benötigt. Ich lehne dankend ab und meine, dass er nur etwas müde ist.
Wir haben Glück, es ist noch ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer frei. Ist die Frage, ob ich das Geld je wiedersehe.
Dann lasse ich mir von dem Mann an der Rezeption eine kleine Karte von einer Pizzeria mitgeben. Anschließend gibt er mir die zwei Schlüssel und ich gehe zu den zwei Vampyren zurück.
„Okay, lasst uns etwas ausruhen.“
Andrej nickt bestätigend und ich führe die Beiden in ihr Zimmer. Dort frage ich, welche Pizza die beiden haben möchten. Als mich Andrej aber schon bei dem Wort „Pizza“ verwirrt anschaut, entschließe ich mich dazu, dass ich selber für die Beiden entscheide.
Somit bestelle ich eine Margaritha und zwei Salamipizzen. Ich stecke mein Handy weg. Andrej hatte inzwischen Abu dun auf das Bett gelegt. Nachdenklich blicke ich ihn an. Mir kommen seine Worte wieder ins Gedächtnis. 1667, in einem Pub an der englischen Küste… Wie konnte das sein? Wie kam er hierher? Hat er wirklich die Wahrheit gesagt?
Aber eigentlich gibt es keinen Zweifel, dass es nicht stimmt, denn das Verhalten von Andrej ist seltsam. Wie er bei dem Wort „Pizza“ geschaut hatte, das kann nicht gespielt sein. Trotzdem muss ich ihn auf den Zahn fühlen.
„Bis unser Essen eintrifft kannst du mir noch einmal genau erzählen aus welcher Zeit du kommst, an was du dich zu Letzt erinnerst und was du denkst, wie du hier her gekommen bist.“
Gespannt blicke ich ihn an.

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