Totenmaar
Ich habe erst neulich das Buch "Totenmaar" von Michael Knoke und Jörg Kleudgen gelesen und es hat mich echt beeindruckt!

Das Buch wirkt schon auf den ersten Blick her recht düster und so ist es auch in der Handlung: Der Protagonist ein Getriebener, der an rasenden Kopfschmerzen leidet und die Ursache in seiner Vergangenheit sucht. Als Kind hatte er in das Wasser der Totenmaar geblickt (das ist ein Kratersee in der Eifel) und dort glaubt er, sein Spiegelbild verloren zu haben, was auch der Grund für seine Krankheit sein könnte. Nun besucht er die tatsächlich auch in der Realität existierenden Orte in dessen Umfeld. Langsam wird eine Vergangenheit eines Mannes aufgerollt, der niemals Freunde hatte und zu dem auch sein eigener Vater nie Zugang gefunden hat und der sein Leben lang von einem unheimlichen Mann in schwarz verfolgt wird. Mir gefällt sehr gut, dass es einerseits ein streckenweise ruhiger Roman ist, der vor allem von der düsteren Atmosphäre lebt. Billige Effekthascherei - z.B. durch detaillierte Sexszenen oder blutigste Abschlachtorgien - sucht man vergebens. Der Protagonist ist auch keiner, der an das Übersinnliche glaubt, wird aber letztendlich immer tiefer in all das hineingezogen, ohne je die Möglichkeit zu haben, sich aktiv dagegen zu wehren. Da seine Gefühle recht plausibel und detailliert beschrieben wurden, habe ich mich auch sehr schnell in ihn ihn hineinversetzen können und habe dann im Laufe der Handlung richtig mitgelitten.

Das Buch wirkt schon auf den ersten Blick her recht düster und so ist es auch in der Handlung: Der Protagonist ein Getriebener, der an rasenden Kopfschmerzen leidet und die Ursache in seiner Vergangenheit sucht. Als Kind hatte er in das Wasser der Totenmaar geblickt (das ist ein Kratersee in der Eifel) und dort glaubt er, sein Spiegelbild verloren zu haben, was auch der Grund für seine Krankheit sein könnte. Nun besucht er die tatsächlich auch in der Realität existierenden Orte in dessen Umfeld. Langsam wird eine Vergangenheit eines Mannes aufgerollt, der niemals Freunde hatte und zu dem auch sein eigener Vater nie Zugang gefunden hat und der sein Leben lang von einem unheimlichen Mann in schwarz verfolgt wird. Mir gefällt sehr gut, dass es einerseits ein streckenweise ruhiger Roman ist, der vor allem von der düsteren Atmosphäre lebt. Billige Effekthascherei - z.B. durch detaillierte Sexszenen oder blutigste Abschlachtorgien - sucht man vergebens. Der Protagonist ist auch keiner, der an das Übersinnliche glaubt, wird aber letztendlich immer tiefer in all das hineingezogen, ohne je die Möglichkeit zu haben, sich aktiv dagegen zu wehren. Da seine Gefühle recht plausibel und detailliert beschrieben wurden, habe ich mich auch sehr schnell in ihn ihn hineinversetzen können und habe dann im Laufe der Handlung richtig mitgelitten.
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